Fritz Bauer Institut

Wissenschaftliche Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter

Wissenschaftliche Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter


Dr. Tobias Freimüller
Stellvertretender Direktor, Forschung

Tobias Freimüller studierte Geschichte, Germanistik, Pädagogik und Sozialwissenschaften an der Ruhr-Universität Bochum. 2001 legte er sein Erstes Staatsexamen ab. Mit einer Biographie des Psychoanalytikers und kritischen Intellektuellen Alexander Mitscherlich wurde er 2006 an der Friedrich-Schiller-Universität Jena promoviert. Er war zunächst wissenschaftlicher Mitarbeiter an der Ruhr-Universität Bochum und seit 2006 an der Friedrich-Schiller-Universität Jena, jeweils am Lehrstuhl für Neuere und Neueste Geschichte (Prof. Dr. Norbert Frei). 2010 war Tobias Freimüller Heuss Lecturer und Assistant Professor an der New School for Social Research in New York, 2012 war er als Fellow am Franz Rosenzweig Minerva Center for German-Jewish Literature and Cultural History an der Hebrew University in Jerusalem. Seit 2017 ist er wissenschaftlicher Mitarbeiter und stellvertretender Direktor am Fritz Bauer Institut.

Forschungsschwerpunkte
Geschichte und Nachgeschichte des Nationalsozialismus
Geschichte der Medizin und der Psychiatrie im 20. Jahrhundert
Geschichte der Sozialpsychologie und der Psychoanalyse
Jüdische Geschichte im 20. Jahrhundert

Aktuelle Forschungsprojekte:
Frankfurt und die Juden 1945–1990
Die Jenaer Psychiatrie im 20. Jahrhundert

Veröffentlichungen:
Publikationsliste (pdf-Datei)

Kontakt:
Fritz Bauer Institut
An-Institut der Goethe-Universität Frankfurt am Main
Norbert-Wollheim-Platz 1
60323 Frankfurt am Main
Telefon: +49 (0)69.798 322-31
E-Mail: t.freimueller(at)fritz-bauer-institut.de


Dr. Jenny Hestermann
Zeitgeschichtsforschung

Wissenschaftliche Mitarbeiterin im Rahmen des Forschungsprojekts »Deutsch-israelische Beziehungen in den Geisteswissenschaften zwischen 1970 und 2000. Studien zu Wissenschaft und Bilateralität«

Geboren 1982 in Bremen; Studium der Soziologie, Geschichte und Religionswissenschaft an der Universität Bremen; von 2010–2015 Doktorandin am Zentrum für Antisemitismusforschung an der TU Berlin bei Prof. Dr. Stefanie Schüler-Springorum, abgeschlossenes Dissertationsprojekt »Hinter den Kulissen. Reisen deutscher Politiker nach Israel 1957–1984«; 2010–2013 Forschungsaufenthalt an der Hebräischen Universität Jerusalem, gefördert vom Leo Baeck Fellowship, dem Deutschen Akademischen Austauschdienst DAAD und der Studienstiftung des deutschen Volkes.

Forschungsinteressen:
Deutsche Geschichte des 20. Jahrhunderts, deutsch-jüdische Geschichte und Kulturgeschichte der Diplomatie.

Veröffentlichungen:
»Ein ›Tag der tiefen Trauer‹ – Israelische Reaktionen auf den Umbruch in der DDR und die deutsche Wiedervereinigung«, in: Bundeszentrale für politische Bildung (Hrsg.): Deutschland Archiv 2014, Bonn 2015, S. 112–125.

»Atonement or Self-Experience? On the Motivations of the First Generation of Volunteers of Action Reconciliation for Peace«, in: Working Papers European Forum at the Hebrew University, Konrad-Adenauer-Stiftung (Hrsg.), Jerusalem 2014.

»Was war eigentlich mit der DDR?«, in: Dossier: 50 Jahre Deutsch-Israelische Beziehungen, Heinrich-Böll-Stiftung 2015 (online).
www.boell.de/de/50-jahre-deutsch-israelische-beziehungen

Kontakt:
Fritz Bauer Institut
Norbert-Wollheim-Platz 1
D-60323 Frankfurt am Main
Telefon: +49 (0)69.798 322-32
E-Mail: j.hestermann(at)fritz-bauer-institut.de


Dr. Jörg Osterloh
Zeitgeschichtsforschung

Studium der Geschichte und politischen Wissenschaft an der Universität Hannover. 2004 Promotion an der Technischen Universität Dresden mit einer Arbeit über »Nationalsozialistische Judenverfolgung im Reichsgau Sudetenland 1938–1945«.
Lehrbeauftragter am Historischen Seminar der Goethe-Universität Frankfurt am Main.

Projekt:
Die Ausschaltung der Juden aus dem Kulturleben im »Dritten Reich«

Veröffentlichungen (Auswahl):
Zus. mit Harald Wixforth, Unternehmer und NS-Verbrechen. Wirtschaftseliten im „Dritten Reich“ und in der Bundesrepublik Deutschland, Frankfurt am Main 2014.

Zus. mit Clemens Vollnhals (Hrsg.): NS-Prozesse und deutsche Öffentlichkeit.
Besatzungszeit, frühe Bundesrepublik und DDR
Göttingen 2011

Zus. mit Wolf Gruner (Hrsg.): Das »Großdeutsche Reich« und die Juden.
Nationalsozialistische Verfolgung in den »angegliederten« Gebieten
Frankfurt am Main 2010
Englischsprachige Ausgabe: The Greater German Reich and the Jews. Nazi Persecution Policies in the Annexed Territories 1935–1945, New York, Oxford 2015

Zus. mit Norbert Frei, Ralf Ahrens und Tim Schanetzky: Flick.
Der Konzern, die Familie, die Macht
München 2009. Taschenbuchausgabe: München 2011.

Nationalsozialistische Judenverfolgung im Reichsgau Sudetenland 1938–1945
München 2006
Nacionálněsocialistické Pronásledování Židů v Říšské Župě Sudety v Letech 1938–1945
Tschechische Ausgabe: Prag 2010

Ein ganz normales Lager. Die Geschichte des Kriegsgefangenen-Mannschaftsstammlagers 304
(IV H) Zeithain bei Riesa/Sa. 1941–1945
Leipzig 1997, (2. Aufl. 1997).

Kontakt:
Fritz Bauer Institut
Norbert-Wollheim-Platz 1
60323 Frankfurt am Main
Telefon: +49 (0)69.798 322-35
Telefax: +49 (0)69.798 322-41
E-Mail: j.osterloh(at)fritz-bauer-institut.de


Dr. Katharina Rauschenberger
Zeitgeschichtsforschung

Studium der Mittleren und Neueren Geschichte an der Goethe-Universität Frankfurt am Main. Promotion an der Technischen Universität Berlin im Mai 2001 mit der Arbeit »Jüdische Tradition im Kaiserreich und in der Weimarer Republik. Zur Geschichte des jüdischen Museumswesens in Deutschland«.

Lehrbeauftragte am Historischen Seminar der Goethe-Universität Frankfurt am Main.

Aufgabenbereich:
Programmkoordination zwischen Jüdischem Museum Frankfurt und Fritz Bauer Institut

Veröffentlichungen (Auswahl):
›  »Der Letzte der Ungerechten.« Der Judenälteste Benjamin Murmelstein in Filmen 1942–1975, hrsg. zus. mit Ronny Loewy, Frankfurt am Main/New York: Campus Verlag, 2011, Wissenschaftliche Reihe des Fritz Bauer Instituts, Band 19
›  Die vergessenen Nachbarn. Juden in Rödelheim, zus. mit Helga Krohn, Frankfurt 1990
›  Jüdische Tradition im Kaiserreich und in der Weimarer Republik. Zur Geschichte des jüdischen Museumswesens in Deutschland, Hannover 2001.
›  »The Restitution of Jewish Cultural Objects and the Activities of Jewish Cultural Reconstruction Inc.«, in: Leo Baeck Institute Yearbook 2008, Vol. 53, S. 191–211, London 2008

Herausgeberschaften:
›  „Der Letzte der Ungerechten“. Der „Judenälteste“ Benjamin Murmelstein in Filmen 1942–1975, hrsg. von Ronny Loewy und Katharina Rauschenberger, Frankfurt/New York 2011.
›  Rückkehr in Feindesland? Fritz Bauer in der deutsch-jüdischen Nachkriegsgeschichte, hrsg. von Katharina Rauschenberger, Jahrbuch des Fritz Bauer Instituts 2013, Frankfurt/New York 2013
›  Henry Ormond – Anwalt der Opfer. Plädoyers in NS-Prozessen, hrsg. von Katharina Rauschenberger und Werner Renz, Frankfurt/New York 2015
›  Antisemitismus und andere Feindseligkeiten. Interaktionen von Ressentiments, hrsg. von Werner Konitzer und Katharina Rauschenberger, Jahrbuch des Fritz Bauer Instituts 2015, Frankfurt/New York 2015

Artikel:
›  Hier atmet noch die gute alte Zeit“. Das Heimatmuseum der israelitischen Gemeinde Worms, in: Aschkenas – Zeitschrift für Geschichte und Kultur der Juden 12/2002, S. 45–51.
›  Das Museum jüdischer Altertümer 1922 – 1938. Die Entstehung einer neuen Wissenschaft und ihr gewaltsames Ende, in: Die Pracht der Gebote. Die Judaica-Sammlung des Jüdischen Museums Frankfurt am Main. Hrsg. von Georg Heuberger, Köln 2006, S. 12–23.
›  The Judaica Collection of Frankfurt’s Museum Jüdischer Altertümer and Its Worldwide Dispersion After 1945, in: Neglected Witnesses. The Fate of Jewish Ceremonial Objects During the Second World War and After, ed. by Julie-Marthe Cohen with Felicitas Heimann-Jelinek, Crickadarn 2011, S. 81–102.
›  “…allen, denen jüdische Kunstdenkmäler etwas bedeuten…”. Das Sammeln von Judaica als Teil der Frankfurter Kulturgeschichte, in: Jüdische Sammler und ihr Beitrag zur Kultur der Moderne, hrsg. von Annette Weber und Jihan Radjai-Ordoubadi, Heidelberg 2011, S. 307–323.
›  Recht schaffen und politisch handeln. Fritz Bauer und Henry Ormond – ein Vergleich, in: Rückkehr in Feindesland? Fritz Bauer in der deutsch-jüdischen Nachkriegsgeschichte, hrsg. von Katharina Rauschenberger, Frankfurt/New York 2013, S. 39–63.
›  Einleitung, in: Henry Ormond – Anwalt der Opfer. Plädoyers in NS-Prozessen, hrsg. von Katharina Rauschenberger und Werner Renz, Frankfurt/New York 2015, S. 7–28.

Kontakt:
Fritz Bauer Institut
Norbert-Wollheim-Platz 1
60323 Frankfurt am Main
Telefon: +49 (0)69.798 322-26
E-Mail: k.rauschenberger(at)fritz-bauer-institut.de

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Letzte Änderung: 21. Juli 2017

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