Fritz Bauer Institut

Wissenschaftliche Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter

Wissenschaftliche Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter


Dr. Christoph Dieckmann
Zeitgeschichtsforschung

Christoph Dieckmann arbeitet im Rahmen eines DFG-Projekts am Fritz Bauer Institut zum Thema »Jüdische Diskussionen im Exil in den zwanziger Jahren: Die Pogrome 1918–1921 und der ›jüdische Bolschewismus‹«.
Geboren 1960; Studium der Geschichte, Soziologie und Volkswirtschaftslehre in Göttingen, Jerusalem und Hamburg; Doktorarbeit in Geschichte an der Albert-Ludwigs-Universität Freiburg; 2005–2014 Lecturer für moderne europäische Geschichte an der Keele University, Großbritannien; Mitglied der Redaktion der Beiträge zur Geschichte des Nationalsozialismus; Mitarbeit an der Edition Der Dienstkalender Heinrich Himmlers 1941/42 (1999); Mitglied der Forscher- und Expertengruppe der »Internationalen Kommission für die Bewertung der Verbrechen der nationalsozialistischen und sowjetischen Besatzungsregime in Litauen«.

Veröffentlichungen (Auswahl):
Deutsche Besatzungspolitik in Litauen 1941–1944, 2 Bände, Göttingen: Wallstein Verlag, 2011
(Yad Vashem International Book Prize for Holocaust Research 2012)

Im Ghetto 1939–1945. Neue Forschungen zu Alltag und Umfeld, hrsg. zus. mit Babette Quinkert, Göttingen: Wallstein Verlag, 2009

Kooperation und Verbrechen. Formen der »Kollaboration« im östlichen Europe 1939–1945,
hrsg. zus. mit Babette Quinkert und Tatjana Tönsmeyer, Göttingen: Wallstein Verlag, 2003

Die nationalsozialistischen Konzentrationslager. Entwicklung und Struktur,
hrsg. zus. mit Karin Orth und Ulrich Herbert, Göttingen: Wallstein Verlag, 1998

Kontakt:
Fritz Bauer Institut
Norbert-Wollheim-Platz 1
D-60323 Frankfurt am Main
Telefon: +49 (0)69.798 322-31
Telefax: +49 (0)69.798 322-41
E-Mail: c.dieckmann(at)fritz-bauer-institut.de


Dr. Jenny Hestermann
Zeitgeschichtsforschung

Wissenschaftliche Mitarbeiterin im Rahmen des Forschungsprojekts »Deutsch-israelische Beziehungen in den Geisteswissenschaften zwischen 1970 und 2000. Studien zu Wissenschaft und Bilateralität«

Geboren 1982 in Bremen; Studium der Soziologie, Geschichte und Religionswissenschaft an der Universität Bremen; von 2010–2015 Doktorandin am Zentrum für Antisemitismusforschung an der TU Berlin bei Prof. Dr. Stefanie Schüler-Springorum, abgeschlossenes Dissertationsprojekt »Hinter den Kulissen. Reisen deutscher Politiker nach Israel 1957–1984«; 2010–2013 Forschungsaufenthalt an der Hebräischen Universität Jerusalem, gefördert vom Leo Baeck Fellowship, dem Deutschen Akademischen Austauschdienst DAAD und der Studienstiftung des deutschen Volkes.

Forschungsinteressen:
Deutsche Geschichte des 20. Jahrhunderts, deutsch-jüdische Geschichte und Kulturgeschichte der Diplomatie.

Veröffentlichungen:
»Ein ›Tag der tiefen Trauer‹ – Israelische Reaktionen auf den Umbruch in der DDR und die deutsche Wiedervereinigung«, in: Bundeszentrale für politische Bildung (Hrsg.): Deutschland Archiv 2014, Bonn 2015, S. 112–125.

»Atonement or Self-Experience? On the Motivations of the First Generation of Volunteers of Action Reconciliation for Peace«, in: Working Papers European Forum at the Hebrew University, Konrad-Adenauer-Stiftung (Hrsg.), Jerusalem 2014.

»Was war eigentlich mit der DDR?«, in: Dossier: 50 Jahre Deutsch-Israelische Beziehungen, Heinrich-Böll-Stiftung 2015 (online).
www.boell.de/de/50-jahre-deutsch-israelische-beziehungen

Kontakt:
Fritz Bauer Institut
Norbert-Wollheim-Platz 1
D-60323 Frankfurt am Main
Telefon: +49 (0)69.798 322-32
Telefax: +49 (0)69.798 322-41
E-Mail: j.hestermann(at)fritz-bauer-institut.de


Dr. Jörg Osterloh
Zeitgeschichtsforschung

Studium der Geschichte und politischen Wissenschaft an der Universität Hannover. 2004 Promotion an der Technischen Universität Dresden mit einer Arbeit über »Nationalsozialistische Judenverfolgung im Reichsgau Sudetenland 1938–1945«.
Lehrbeauftragter am Historischen Seminar der Goethe-Universität Frankfurt am Main.

Projekt:
Die Ausschaltung der Juden aus dem Kulturleben im »Dritten Reich«

Veröffentlichungen (Auswahl):
Zus. mit Harald Wixforth, Unternehmer und NS-Verbrechen. Wirtschaftseliten im „Dritten Reich“ und in der Bundesrepublik Deutschland, Frankfurt am Main 2014.

Zus. mit Clemens Vollnhals (Hrsg.): NS-Prozesse und deutsche Öffentlichkeit.
Besatzungszeit, frühe Bundesrepublik und DDR
Göttingen 2011

Zus. mit Wolf Gruner (Hrsg.): Das »Großdeutsche Reich« und die Juden.
Nationalsozialistische Verfolgung in den »angegliederten« Gebieten
Frankfurt am Main 2010
Englischsprachige Ausgabe: The Greater German Reich and the Jews. Nazi Persecution Policies in the Annexed Territories 1935–1945, New York, Oxford 2015

Zus. mit Norbert Frei, Ralf Ahrens und Tim Schanetzky: Flick.
Der Konzern, die Familie, die Macht
München 2009. Taschenbuchausgabe: München 2011.

Nationalsozialistische Judenverfolgung im Reichsgau Sudetenland 1938–1945
München 2006
Nacionálněsocialistické Pronásledování Židů v Říšské Župě Sudety v Letech 1938–1945
Tschechische Ausgabe: Prag 2010

Ein ganz normales Lager. Die Geschichte des Kriegsgefangenen-Mannschaftsstammlagers 304
(IV H) Zeithain bei Riesa/Sa. 1941–1945
Leipzig 1997, (2. Aufl. 1997).

Kontakt:
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Norbert-Wollheim-Platz 1
60323 Frankfurt am Main
Telefon: +49 (0)69.798 322-35
Telefax: +49 (0)69.798 322-41
E-Mail: j.osterloh(at)fritz-bauer-institut.de


Dr. Katharina Rauschenberger
Programmkoordination

Studium der Mittleren und Neueren Geschichte an der Goethe-Universität Frankfurt am Main. Promotion an der Technischen Universität Berlin im Mai 2001 mit der Arbeit »Jüdische Tradition im Kaiserreich und in der Weimarer Republik. Zur Geschichte des jüdischen Museumswesens in Deutschland«.

Lehrbeauftragte am Historischen Seminar der Goethe-Universität Frankfurt am Main.

Aufgabenbereich:
Programmkoordination zwischen Jüdischem Museum Frankfurt und Fritz Bauer Institut

Veröffentlichungen (Auswahl):
»Der Letzte der Ungerechten.« Der Judenälteste Benjamin Murmelstein in Filmen 1942–1975,
hrsg. zus. mit Ronny Loewy, Frankfurt am Main/New York: Campus Verlag, 2011
Wissenschaftliche Reihe des Fritz Bauer Instituts, Band 19

Die vergessenen Nachbarn. Juden in Rödelheim, zus. mit Helga Krohn, Frankfurt 1990

Jüdische Tradition im Kaiserreich und in der Weimarer Republik. Zur Geschichte des jüdischen Museumswesens in Deutschland, Hannover 2001.

»The Restitution of Jewish Cultural Objects and the Activities of Jewish Cultural Reconstruction Inc.«, in: Leo Baeck Institute Yearbook 2008, Vol. 53, S. 191–211, London 2008

Kontakt:
(montags, dienstags und freitags)
Fritz Bauer Institut
Norbert-Wollheim-Platz 1
60323 Frankfurt am Main
Telefon: +49 (0)69.798 322-26
Telefax: +49 (0)69.798 322-41
E-Mail: k.rauschenberger(at)fritz-bauer-institut.de

(mittwochs und donnerstags)
Jüdisches Museum
Untermainkai 14/15
60311 Frankfurt am Main
Telefon: +49 (0)69.212-392 20
Telefax: +49 (0)69.212-307 05
E-Mail: katharina-rauschenberger(at)t-online.de

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Das Heft erscheint zweimal jährlich (April/Oktober), Auflage 5.500.
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Letzte Änderung: 01. September 2016

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