



Dr. Dmitrij Belkin
Zeitgeschichtsforschung
Studium der Geschichte an der Universität Dnepropetrovsk/Ukraine (Diplom) und Studium der Neueren Geschichte und Philosophie an der Eberhard-Karls-Universität Tübingen (M.A.).
Promotion an der Eberhard-Karls-Universität Tübingen im Juni 2000 mit der Arbeit „Die Rezeption V.S. Solov’evs in Deutschland“.
Lehrbeauftragter am Historischen Seminar der Goethe-Universität Frankfurt am Main.
Kurator im Jüdischen Museum Frankfurt.
Arbeitsschwerpunkte:
Jüdische Geschichte, deutsche und (ost)europäische Geschichte, Ideengeschichte, Migrationsgeschichte, Mediengeschichte, kuratorische Tätigkeit
Projekt:
„BILD Dir Dein Volk: Axel Springer und die Juden“
(Fritz Bauer Institut, Jüdisches Museum Frankfurt. Forschungs- und Ausstellungsprojekt)
Ausstellung:
„Ausgerechnet Deutschland! Jüdisch-russische Einwanderung in die Bundesrepublik“ (Jüdisches Museum Frankfurt, März – Juli 2010), http://www.ausgerechnet-deutschland.de
Veröffentlichungen (Auswahl):
„Ausgerechnet Deutschland! Jüdisch-russische Einwanderung in die Bundesrepublik“ (Hrsg. mit Raphael Gross), Berlin, Nicolai-Verlag, 2010
„‚Gäste, die bleiben‘: Vladimir Solov’ev, die Juden und die Deutschen“, Hamburg, Philo-Verlag, 2008
„‚Sola fide‘: Lev Schestows Auseinandersetzung mit Luther und dem Protestantismus“, in: Matthieu Arnold, Rolf Decot (Hrsg.), Christen und Juden im Reformationszeitalter, Mainz 2007, S. 265–278
„Sieger oder Opfer? Das Erinnern an den Zweiten Weltkrieg und den Holocaust in der ehemaligen Sowjetunion“, in: Jüdische Gemeindezeitung Frankfurt am Main, 39 (2006) 2, S. 30–31
„Endlich angekommen ? Oder: Vom ‚Geist‘, der weht, wo er will“, in: Grenzgang in der Geschichte. Wissenschaftskulturen im internationalen Vergleich, hrsg. v. Jan Plamper (Zeitschrift für Geschichtswissenschaft, Jg. 52 (2004), H. 10), S. 903–907
„Vladimir Solov’ev und das Judentum: Neue Fragen zu einem alten Thema“, Teil I in: Judaica, Jg. 59 (2003), S. 204–218, Teil II in: Judaica, Jg. 60 (2004), S. 21–36
Kontakt:
Fritz Bauer Institut
Grüneburgplatz 1
D-60323 Frankfurt am Main
Telefon: +49 (0)69.798 322-60
Telefax: +49 (0)69.798 322-41
E-Mail: d.belkin(at)fritz-bauer-institut.de
E-Mail: dmitri.belkin(at)gmail.com
PD Dr. Werner Konitzer (stellv. Direktor, Forschung)
Erinnerung und moralische Auseinandersetung mit dem Holocaust
Studium der Germanistik und Publizistik an der Freien Universität Berlin. Promotion an der Freien Universität Berlin im Januar 1993 mit der Arbeit „Sprachkrise und Verbildlichung. Beiträge zu einer Geschichte der Wende der Sprache“. Habilitation an der Europa-Universität Viadrina Frankfurt (Oder) im Januar 2002 mit der Arbeit „Bedingungen von Schriftlichkeit und analoger Medialität“ (erschienen als: Medienphilosophie, München 2006). Lehrbeauftragter am Institut für Philosophie der Goethe-Universität Frankfurt am Main, Privatdozent an der Europa-Universität Viadrina Frankfurt (Oder), Vertrauensdozent der Heinrich Böll Stiftung.
Arbeitsschwerpunkt:
Moral und Nationalsozialismus
Projekte:
Geschichte und Analyse von NS-Moral; Antisemitismus und moralische Gefühle in modernen Massenmedien.
Veröffentlichungen (Auswahl):
Moralität des Bösen. Ethik und nationalsozialistische Verbrechen, Jahrbuch 2009 zur Geschichte und Wirkung des Holocaust, hrsg. im Auftrag des Fritz Bauer Instituts von Werner Konitzer und Raphael Gross, Frankfurt am Main, New York 2009
Opfer als Akteure. Interventionen ehemaliger NS-Verfolgter in der Nachkriegszeit, Jahrbuch 2008 zur Geschichte und Wirkung des Holocaust, hrsg. im Auftrag des Fritz Bauer Instituts von Katharina Stengel und Werner Konitzer, Frankfurt am Main, New York 2008
„Politische Philosophie im Nationalsozialismus“, in: Handbuch der Politischen Philosophie und Sozialphilosophie, hrsg. von Stephan Gosepath, Wilfried Hinsch und Beate Rössler, Berlin 2008, S. 883–887
„Asyl, Pogrom und Antisemitismus. Die Welle der Gewalt Anfang der 1990er Jahre“, in: Fritz Bauer Institut, Newsletter zur Geschichte und Wirkung des Holocaust, Nr. 33, Oktober 2008, S. 9–15
„Vom Alibi zum ungeliebten Zeugen“, in: Ignatz Bubis. Ein Jüdisches Leben in Deutschland, hrsg. von Fritz Backhaus, Raphael Gross und Michael Lenarz, , Frankfurt am Main 2007, S. 141–149
„Antisemitismus und Moral. Einige Überlegungen“, in: Mittelweg 36, Zeitschrift des Hamburger Instituts für Sozialforschung, Jg. 14 (2005), H. 2
„Kameradschaft und Intimität“, in: Hartmut Schröder, Matthias Rothe (Hrsg.), Körpertabus und Umgehungsstrategien, Berlin 2005
„Geschichte und Ethik. Zum Fortwirken der nationalsozialistischen Moral“ (zus. mit Raphael Gross), in: Mittelweg 36, Zeitschrift des Hamburger Instituts für Sozialforschung, Jg. 8 (1999), H. 4
Kontakt:
Fritz Bauer Institut
Grüneburgplatz 1
60323 Frankfurt am Main
Telefon: +49 (0)69.798 322-29
Telefax: +49 (0) 69.798 322-41
E-Mail: w.konitzer(at)fritz-bauer-institut.de
Dr. Jörg Osterloh
Zeitgeschichtsforschung
Studium der Geschichte und politischen Wissenschaft an der Universität Hannover. 2004 Promotion an der Technischen Universität Dresden mit einer Arbeit über „Nationalsozialistische Judenverfolgung im Reichsgau Sudetenland 1938–1945“.
Lehrbeauftragter am Historischen Seminar der Goethe-Universität Frankfurt am Main.
Projekt:
Die Ausschaltung der Juden aus dem Kulturleben im „Dritten Reich“
Veröffentlichungen (Auswahl):
Zus. mit Wolf Gruner (Hrsg.): Das „Großdeutsche Reich“ und die Juden. Nationalsozialistische Verfolgung in den „angegliederten“ Gebieten, Frankfurt am Main 2010.
Zus. mit Norbert Frei, Ralf Ahrens und Tim Schanetzky: Flick. Der Konzern, die Familie, die Macht, München 2009.
Nationalsozialistische Judenverfolgung im Reichsgau Sudetenland 1938–1945, München 2006.
Ein ganz normales Lager. Die Geschichte des Kriegsgefangenen-Mannschaftsstammlagers 304 (IV H) Zeithain bei Riesa/Sa. 1941–1945, Leipzig 1997, (2. Aufl. 1997).
Kontakt:
Fritz Bauer Institut
Grüneburgplatz 1
60323 Frankfurt am Main
Telefon: +49 (0)69.798 322-35
Telefax: +49 (0)69.798 322-41
E-Mail: j.osterloh(at)fritz-bauer-institut.de
Dr. Katharina Rauschenberger
Programmkoordination
Studium der Mittleren und Neueren Geschichte an der Goethe-Universität Frankfurt am Main. Promotion an der Technischen Universität Berlin im Mai 2001 mit der Arbeit „Jüdische Tradition im Kaiserreich und in der Weimarer Republik. Zur Geschichte des jüdischen Museumswesens in Deutschland“.
Lehrbeauftragte am Historischen Seminar der Goethe-Universität Frankfurt am Main.
Aufgabenbereich:
Programmkoordination zwischen Jüdischem Museum Frankfurt und Fritz Bauer Institut
Projekt:
Angsträume
Veröffentlichungen (Auswahl):
Die vergessenen Nachbarn. Juden in Rödelheim, zus. mit Helga Krohn, Frankfurt 1990
Jüdische Tradition im Kaiserreich und in der Weimarer Republik. Zur Geschichte des jüdischen Museumswesens in Deutschland, Hannover 2001.
„The Restitution of Jewish Cultural Objects and the Activities of Jewish Cultural Reconstruction Inc.“, in: Leo Baeck Institute Yearbook 2008, Vol. 53, S. 191–211, London 2008
Kontakt:
(montags, dienstags und freitags)
Fritz Bauer Institut
Grüneburgplatz 1
60323 Frankfurt am Main
Telefon: +49 (0)69.798 322-26
Telefax: +49 (0)69.798 322-41
E-Mail: k.rauschenberger(at)fritz-bauer-institut.de
(mittwochs und donnerstags)
Jüdisches Museum
Untermainkai 14/15
60311 Frankfurt am Main
Telefon: +49 (0)69.212-392 20
Telefax: +49 (0)69.212-307 05
E-Mail: katharina-rauschenberger(at)t-online.de
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Letzte Änderung: 25. August 2010