Fritz Bauer Institut

Freie Mitarbeiter, Gastwissenschaftler, Doktoranden, Stipendiaten

Freie Mitarbeiter, Gastwissenschaftler, Doktoranden, Stipendiaten und wissenschaftliche Hilfskräfte



Maximilian Aigner
Dr. des Irene Aue-Ben-David
Dr. Kata Bohus
Rolf Erdorf
Dr. Lena Folianty
Dr. Wolfgang Geiger
Dr. Iwona Guść
Dr. David Johst
Monica Kingreen
Dagi Knellessen
Dr. Sharon Livne
Ursula Ludz
Dr. Ingeborg Nordmann
David Palme
Werner Renz
Dr. Katharina Stengel
Laura S. Tittel
Diane Webb
Dr. Gerben Zaagsma



Monica Kingreen

Monica Kingreen ist seit dem 1. August 2015 im Ruhestand.
Sie ist weiterhin als freie Mitarbeiterin in Projekte des Pädagogischen Zentrums Frankfurt eingebunden.

Lehrerin an Grundschulen, Haupt- und Realschulen, zuletzt an der Geschwister-Scholl-Schule in Niddatal, Diplom-Pädagogin, seit 2003 Mitarbeiterin des Fritz Bauer Instituts, Lehrbeauftragte am Seminar für die Didaktik der Geschichte der Goethe-Universität Frankfurt am Main.

Arbeitsschwerpunkte:
Jüdische Lokal- und Regionalgeschichte Hessens vor 1933 und in der NS-Zeit sowie zum Holocaust. Beratung von Lehrkräften aus Grund-, Haupt-, Real- und Förderschulen zu angemessenen Unterrichtszugängen. Beratung von Eltern oder Großeltern zu Möglichkeiten und Grenzen, mit jüngeren Kindern die Zeit des Nationalsozialismus im privaten Rahmen zu thematisieren. Unterstützung von Heimatforschern und Initiativen zu Gedenkprojekten bei der Spurensuche zum jüdischen Leben und zur NS-Zeit sowie bei Recherchen nach den Schicksalen jüdischer Familien „vor Ort“.

Projekte:
„Vor dem Holocaust in Hessen – Fotos zum jüdischen Alltagsleben“ (Onlinepräsentation);

Pädagogisches Gedenkprojekt zu Biografien von ermordeten hessischen jüdischen Kindern und Jugendlichen (Onlinepräsentation);

„Holocaust – Zur Verfolgung jüdischer Deutscher und zur Ermordung der europäischen Juden in den Jahren 1933–1945“; Unterrichtsmaterialien für einen projektorientierten Unterricht in der Haupt- und Realschule –(Onlinepräsentation).

Veröffentlichungen (Auswahl):
Jüdisches Landleben in Windecken, Ostheim und Heldenbergen, Hanau 1994

„Nach der Kristallnacht“ Jüdisches Leben und antijüdische Politik in Frankfurt am Main 1938–1945 (Hrsg.), Schriftenreihe des Fritz Bauer Instituts Band 17, Frankfurt am Main, New York 1999. Darin insbesondere: „Gewaltsam verschleppt aus Frankfurt. Die Deportationen der Juden in den Jahren 1941—1945“, S.357–402

„Gewaltsam verschleppt aus Oberhessen. Die Deportationen der Juden im September 1942 und in den Jahren 1953—1945“, in: Mitteilungen des Oberhessischen Geschichtsvereins Gießen, Bd. 85/2000, S. 5–95

„Verfolgung und Rettung in Frankfurt und in der Rhein-Main-Region“, in: Beate Kosmala, Claudia Schoppmann (Hrsg.), Solidarität und Hilfe für Juden während der NS-Zeit, Bd. 5: Überleben im Untergrund. Hilfe für Juden in Deutschland 1941–1945, Berlin 2002, S.167–191

„Die gewaltsame Verschleppung der Juden aus den Dörfern und Städten des Regierungsbezirks Kassel in den Jahren 1941 und 1942“, in: Helmut Burmeister, Michael Dorhs (Hrsg.), Das achte Licht. Beiträge zur Kultur- und Sozialgeschichte der Juden in Nordhessen, Hofgeismar 2002, S.223–242
„Die gewaltsame Verschleppung der Juden aus den Dörfern und Kleinstädten des Regierungsbezirkes Wiesbaden (1942–1945)“, in: Nassauische Annalen, Bd. 114/2003, S. 307–351

Der Auschwitz-Prozess 1963–1965. Geschichte, Bedeutung und Wirkung (mit CD „Auschwitz-Überlebende sagen aus“), Pädagogische Materialien des Fritz Bauer Instituts Nr. 8, Frankfurt am Main 2004

„‚Ihr in Frankfurt habt’s gut! Ihr habt Euch gegenseitig. Wir auf dem Land sind allein‘. Jüdische Menschen aus dem weiten Umland suchten Zuflucht in Frankfurt am Main“, in: „Und keiner hat für uns Kaddisch gesagt …“ Deportationen aus Frankfurt am Main 1941 bis 1945, Begleitbuch zur Ausstellung im Jüdischen Museum der Stadt Frankfurt am Main, Frankfurt am Main 2004, S. 51–77

„Zurück nach Frankfurt. Rückkehr aus dem Exil in die Stadt am Main“, in: „Auch in Deutschland waren wir nicht wirklich zu Hause“. Jüdische Remigration nach 1945, hrsg. v. Irmela von der Lühe, Axel Schildt und Stefanie Schüler-Springorum, Göttingen 2008, S. 121–143

„‚Oder Lampowitz, wie wir hier sagen!‘ – Das DP-Lager ;Lampertchajm‘ bei Mannheim und jüdische Displaced Persons in der amerikanischen Zone“, in: Jüdisches Leben in Baden 1809 bis 2009. 200 Jahre Oberrat der Israeliten Badens, hrsg. v. Oberrat der Israeliten Badens, Ostfildern 2009, S. 183–193

Kontakt:
Monica Kingreen
Pädagogisches Zentrum FFM
monica.kingreen(at)stadt-frankfurt.de


Werner Renz

Werner Renz ist seit dem 1. April 2016 im Ruhestand.
Er ist weiterhin als freier Mitarbeiter in Projekte des Fritz Bauer Instituts eingebunden.

M.A., Studium der Fächer Germanistik und Philosophie an der Goethe-Universität Frankfurt am Main. Von 1995 bis 2016 Wissenschaftlicher Mitarbeiter am Fritz Bauer Institut und Leiter der Abteilung Archiv und Bibliothek.

Arbeitsschwerpunkte:
Geschichte der Frankfurter Auschwitz-Prozesse
Fritz Bauers Werk und Wirken
Geschichte des Konzentrationslagers Auschwitz-Birkenau

Projekt:
Auschwitz-Täter vor Gericht. Die Frankfurter Auschwitz-Prozesse.

Veröffentlichungen (Auswahl):

Auschwitz. Annotierte Bibliographie der deutschsprachigen Auschwitzliteratur, Frankfurt am Main 1994

»Der erste Frankfurter Auschwitz-Prozess. Völkermord als Strafsache«, in: 1999. Zeitschrift für Sozialgeschichte des 20. und 21. Jahrhunderts, Jg. 15 (2000), H. 2, S. 11–48.

»Auschwitz als Augenscheinsobjekt. Anmerkungen zur Erforschung der Wahrheit im ersten Frankfurter Auschwitz-Prozess«, in: Mittelweg 36, Jg. 10 (2001), H. 1, S. 63–72.

»Der 1. Frankfurter Auschwitz-Prozess. Zwei Vorgeschichten«, in: Zeitschrift für Geschichtswissenschaft, Jg. 50 (2002), H. 7, S. 622–631.

»Auschwitz 1940–1945«, in: Orte des Grauens. Verbrechen im Zweiten Weltkrieg, hrsg. von Gerd R. Ueberschär, Darmstadt 2003, S. 1–11.

»Tatort Auschwitz: Der Ortstermin des Frankfurter Schwurgerichts im Auschwitz-Prozess«, in: Hefte von Auschwitz, Nr. 23, 2008, S. 168–188.

»Tonbandmitschnitte von NS-Prozessen als historische Quelle«, in: Vom Recht zur Geschichte. Akten aus NS-Prozessen als Quellen der Zeitgeschichte, hrsg. von Jürgen Finger, Sven Keller und Andreas Wirsching, Göttingen 2009, S. 142–153.

»(Un-)Begründete Selbstkritik. Überlegungen zu einer skeptischen Bilanz Fritz Bauers«,in: Tribüne. Zeitschrift zum Verständnis des Judentums, Jg. 49 (2009),
H. 190, S. 124–132.

»Der 1. Frankfurter Auschwitz-Prozess 1963–1965 und die deutsche Öffentlichkeit. Anmerkungen zur Entmythologisierung eines NSG-Verfahrens«,
in: NS-Prozesse und deutsche Öffentlichkeit. Besatzungszeit, frühe Bundesrepublik und DDR. Hrsg. von Jörg Osterloh und Clemens Vollnhals. Göttingen: Vandenhoeck & Ruprecht, 2011, S. 349–362.

»Fritz Bauer zum Zweck der NS-Prozesse. Eine Rekonstruktion«, in: Einsicht 07. Bulletin des Fritz Bauer Instituts (April 2012), S. 40–46.

»NS-Verbrechen und Justiz. Eine Einführung«, in: Werner Renz (Hrsg.), Interessen um Eichmann. Israelische Justiz, deutsche Strafverfolgung und alte Kameradschaften. Frankfurt am Main, New York: Campus Verlag, 2012, S. 13–49.

Raphael Gross, Werner Renz (Hrsg.): Der Frankfurter Auschwitz-Prozess (1963–1965). Kommentierte Quellenedition. Mit Abhandlungen von Sybille Steinbacher und Devin O. Pendas, mit historischen Anmerkungen von Werner Renz und juristischen Erläuterungen von Johannes Schmidt. 2 Bde, Frankfurt am Main, New York: Campus Verlag, 2013.

»Fritz Bauer und der Frankfurter Auschwitz-Prozess«, in: Fritz Bauer. Der Staatsanwalt. NS-Verbrechen vor Gericht, hrsg. von Fritz Backhaus, Monika Boll und Raphael Gross, Frankfurt am Main u.a.: Campus Verlag, 2014, S. 149–169.

»Auschwitz und die deutsche Strafjustiz: keine Erfolgsgeschichte. Der Frankfurter Auschwitz-Prozess und seine Wirkung auf das Recht«, in: Recht und Politik. Vierteljahreshefte für Rechts- und Verwaltungspolitik, Jg. 50 (2014), H. 2, S. 77–84.

Werner Renz: Fritz Bauer und das Versagen der Justiz. Nazi-Prozesse und ihre »Tragödie«, Hamburg: Europäische Verlagsanstalt, 2015.

Werner Renz (Hrsg.): »Von Gott und der Welt verlassen«. Fritz Bauers Briefe an Thomas Harlan. Mit Einführungen und Anmerkungen von Werner Renz und Jean-Pierre Stephan, Frankfurt am Main, New York: Campus Verlag, 2015.

Kontakt:
Werner Renz
Fritz Bauer Institut
Norbert-Wollheim-Platz 1
60323 Frankfurt am Main
w.renz(at)fritz-bauer-institut.de

Dr. Katharina Stengel

Studium der Mittleren und Neuen Geschichte, der Soziologie und Politikwissenschaft an der Goethe-Universität Frankfurt am Main, ehem. Doktorandin der Fritz Thyssen Stiftung.

Arbeitsschwerpunkt:
Enteignungspolitik des NS, Wiedergutmachung, ehemalige NS-Verfolgte in der Nachkriegszeit

Projekt:
Forschung zu Hermann Langbein und den Auschwitz-Überlebenden in der frühen Nachkriegszeit

Veröffentlichungen (Auswahl):

Hermann Langbein. Ein Auschwitz-Überlebender in den erinnerungspolitischen Konflikten der Nachkriegszeit. Wissenschaftliche Reihe des Fritz Bauer Instituts, Band 21, Frankfurt am Main, New York: Campus Verlag, 2012,

Opfer als Akteure. Interventionen ehemaliger NS-Verfolgter in der Nachkriegszeit, Jahrbuch 2008 zur Geschichte und Wirkung des Holocaust, hrsg. im Auftrag des Fritz Bauer Instituts von Katharina Stengel und Werner Konitzer, Frankfurt am Main, New York 2008

„Auschwitz zwischen Ost und West. Das Internationale Auschwitz-Komitee und die Entstehungsgeschichte des Sammelbandes ‚Auschwitz – Zeugnisse und Berichte‘, in: Stengel, Konitzer (Hrsg.), Opfer als Akteure, S. 174–196

„‚Auschwitz – Das waren viele Lager‘. Hermann Langbein und die politischen Häftlinge im Kampf um die Erinnerung an Auschwitz“, in: Wolfgang Benz, Barbara Distel (Hrsg.) Dachauer Hefte 25 (2009)

Legalisierter Raub. Der Fiskus und die Ausplünderung der Juden in Hessen 1933–1945 (Katalog der gleichnamigen Ausstellung), hrsg. v. d. Sparkassen-Kulturstiftung Hessen-Thüringen (Redaktion: Bettina Leder, Katharina Stengel und Susanne Meinl), 3., überarbeitete und ergänzte Auflage, Darmstadt 2008

Kontakt:
Fritz Bauer Institut
Norbert-Wollheim-Platz 1
60323 Frankfurt am Main
k.stengel(at)fritz-bauer-institut.de


Ronny Loewy (1946–2012)
Cinemathographie des Holocaust

Geboren am 10. April 1946 in Tel Aviv/Israel, gestorben am 9. August 2012 in Frankfurt am Main.
Filmhistoriker. Studium der Soziologie in Frankfurt am Main und Hannover. Mitarbeiter am Deutschen Filminstitut in Frankfurt am Main und als freier Mitarbeiter des Fritz Bauer Instituts Initiator und Leiter des Projekts »Cinematographie des Holocaust« und Mitbegründer der gleichnamigen Arbeitsgemeinschaft. 1987 Kurator der Ausstellung »Von Babelsberg nach Hollywood. Filmemigration aus Nazideutschland«. Seit 2007 Mitarbeit in der Leitung des EU Normungs-Projekts »Metadata Standards for Cinematographic Works«. Publikationen und Filmdokumentationen zu Filmexil, jiddisches Kino und Holocaust im Film. Mitherausgeber der Zeitschrift »Filmexil«.
Wir, die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Fritz Bauer Instituts, vermissen unseren Freund und Kollegen Ronny Loewy und werden ihn nicht vergessen.

Projekt:
Cinematographie des Holocaust

Online-Datenbank:
Cinematographie des Holocaust
Dokumentation und Nachweis von filmischen Zeugnissen
www.cine-holocaust.de

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Norbert-Wollheim-Platz 1
60323 Frankfurt am Main
Telefon: +49 (0)69.798 322-40
Telefax: +49 (0)69.798 322-41
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Einsicht 15
Bulletin des Fritz Bauer Instituts
Das Heft erscheint zweimal jährlich (April/Oktober), Auflage 5.500.
Einsicht

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Letzte Änderung: 08. April 2016

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