Fritz Bauer Institut

Archiv und Bibliothek

Archiv und Bibliothek

Johannes Beermann
Archiv und Dokumentation

Studium der Geschichte an den Universitäten Bielefeld und Bremen; 2010–2014 Archivar im Archiv der Stiftung für Sozialgeschichte des 20. Jahrhunderts, Bremen;  2014–2016 Archivar am Universitätsarchiv Bielefeld, verantwortlich für Digitale Langzeitarchivierung und Archivierung audiovisueller Medien; seit 2015 Doktorand am Historischen Seminar der Universität Hannover bei Prof. Dr. Cornelia Rauh, Dissertationsprojekt »Logistik der Ausplünderung. Die deutschen Transportunternehmer und der Raub jüdischen Eigentums in Europa. 1933–1945«; seit Juli 2016 am Fritz Bauer Institut.

Aufgabenbereich:
Kontinuierliche Weiterentwicklung und Betreuung des Archivs des Fritz Bauer Instituts; Dokumentation der Arbeit des Instituts; Übernahme, Auswahl, Erschließung und Aufbereitung von  Beständen, Dokumenten und Informationen; Konzeption, Gestaltung und Organisation von Informationssystemen; Digitalisierung von Beständen, Erhaltung und Pflege bereits digitalisierter Bestände und von born-digitals; Dokumentation der aktuellen Strafverfahren gegen NS-Täter; Betreuung und Beratung von Archivbesucher/innen (auch in Hinblick auf andere Archive und themenähnliche wissenschaftliche Einrichtungen); Beantworten historischer Anfragen

Veröffentlichungen (Auswahl):
»Taking Advantage: German Freight Forwarders and Property Theft, 1933–1945«, in: Christoph Kreutzmüller, Jonathan R. Zatlin (Hrsg.): Robbing German Jewry 1933–1953, erscheint Michigan 2017.

»Mehr als bloß Dienstleister. Die Mitwirkung von Spediteuren und Gerichtsvollziehern an der wirtschaftlichen Existenzvernichtung der europäischen Juden am Beispiel der Freien Hansestadt Bremen zwischen 1938 und 1945«, in: Jaromír Balcar (Hrsg.): Raub von Amts wegen. Zur Rolle von Verwaltung, Wirtschaft und Öffentlichkeit bei der Enteignung und Entschädigung der Juden in Bremen, Bremen 2014, S. 117–210.

»Arbeitseinsatz im Feindesland. Das Bremer Kriegsgefangenenlager ›Viehquarantäneanstalt‹ an der Schnittstelle von privatwirtschaftlicher Ökonomisierung und interkulturellem Austausch«, in: Eva Schöck-Quinteros u.a. (Hrsg.): Eine Stadt im Krieg. Bremen 1914 bis 1918, Bremen 2013, S. 127–170.

»›Ich weiß, dass die Zeit gegen mich ist.‹ Efraim Zuroffs autobiographischer Bericht ›Operation Last Chance. Im Fadenkreuz des »Nazi-Jägers‹«, E-Newsletter für die deutschsprachigen Länder der International School for Holocaust Studies, Yad Vashem, 05/11.

»›Das hervorstechendste Merkmal Ihrer Verteidigung ist, daß Sie vor der Wahrheit ausweichen.‹ Johanne Eilers: Eine notorische Denunziantin vor der Bremerhavener Spruchkammer«, in: Eva Schöck-Quinteros (Hrsg.): »Was verstehen wir Frauen auch von Politik?« Entnazifizierung ganz normaler Frauen in Bremen (1945–1952), Bremen 2011, S. 129–164.

(Zusammen mit Daniel Kück) »Von der Alleinkontrolle zur Beobachterrolle. Das Office of Military Government for Bremen und die Entnazifizierung«, in: ebd., S. 47–71.

Kontakt:
Johannes Beermann
Fritz Bauer Institut
Norbert-Wollheim-Platz 1
60323 Frankfurt am Main
Telefon: +49 (0)69.798 322-25
Telefax: +49 (0)69.798 322-41
E-Mail: j.beermann(at)fritz-bauer-institut.de
E-Mail: archiv(at)fritz-bauer-institut.de

Josefine Ruhe
Bibliothek

Studium der Informations- und Bibliothekswissenschaften an der Hochschule Darmstadt, University of Applied Sciences.

Aufgabenbereich:
Erwerb und Katalogisierung einschlägiger Publikationen zur Geschichte und Wirkung des Holocaust; Finanzmittelplanung und -verwaltung für den Arbeitsbereich Bibliothek; Bestandsrecherche; Betreuung der Bibliotheks-EDV; Nutzerberatung; Öffentlichkeitsarbeit und konzeptionelle Weiterentwicklung der Bibliotheks- und Informationsdienstleistungen.

Kontakt:
Josefine Ruhe
Fritz Bauer Institut
Norbert-Wollheim-Platz 1
60323 Frankfurt am Main
Telefon: +49 (0)69.798 322-45
Telefax: +49 (0)69.798 322-41
E-Mail: j.ruhe(at)fritz-bauer-institut.de
E-Mail: bibliothek(at)fritz-bauer-institut.de

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Norbert-Wollheim-Platz 1
60323 Frankfurt am Main
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Das Heft erscheint zweimal jährlich (April/Oktober), Auflage 5.500.
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Letzte Änderung: 19. Juli 2016

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