Das Fritz Bauer Institut
Pädagogik
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Pädagogik und historisch-politische Bildung

►  Monica Kingreen
Lehrerbildung
Beratung von Lehrkräften (Schwerpunkt Grundschule und Sekundarschule I)
Beratung zur Lokalforschung (Regionalgeschichte der Juden in Hessen)
069–79 83 22–31
m.kingreen@fritz-bauer-institut.de

►  Gottfried Kößler
Lehrerbildung (Konfrontationen-Projekt)
Beratung von Lehrkräften (Schwerpunkt Sekundarstufe I + II und berufliche Schulen)
Medienpädagogik, Gedenkstättenpädagogik
069–79 83 22–32
g.koessler@fritz-bauer-institut.de

Beratungs- und Lehrgangsangebote

 

Die Pädagogische Abteilung des Fritz Bauer Instituts ist täglich zwischen 10.00 und 16.00 Uhr erreichbar. Für längere Beratungsgespräche können Termine vereinbart werden. Schulinterne Fortbildungen können ebenfalls individuell vereinbart und geplant werden.

Die Kosten für Lehrgänge richten sich nach Gruppengröße, Teamer-Anzahl und nach der Entfernung von Frankfurt am Main.

Für hessische Schulen finden Beratungen und schulinterne Fortbildungen kostenfrei unter dem Dach des Amtes für Lehrerbildung des Landes Hessen statt.

Das Fritz Bauer Institut ist vom „Institut für Qualitätssicherung“ als Fortbildungsträger akkreditiert. Es kann also für schulinterne Fortbildungen angefragt werden; entsprechende Punkte sind anrechenbar. Alle Lehrerfortbildungsveranstaltungen des Fritz Bauer Instituts sind ebenfalls akkreditiert, und das Fritz Bauer Institut stellt die entsprechenden Bescheinigungen aus.

 

Schulinterne Fortbildungen und Beratung

Schwerpunkte unserer Beratung sind die Planung von schul­spe­zifischen Curricula zum Themenkomplex „Nationalsozialismus und Holo­­caust“, die Planung von Ge­denk­­stätten­fahrten, die Unterstützung bei der Gestaltung von Gedenktagen und die Nutzung von Medien bei der pädagogischen Annäherung an die Geschichte des Holocaust.

Folgende Angebote können abgerufen werden:

   Konzepte zur Vermittlung der Geschichte und Wirkung des Holocaust

   Jüdisches Leben in Geschichte und Gegenwart

   Nationalsozialismus als Unterrichtsthema in der Grundschule

   Beratungsangebot: „Erinnerung vor Ort“ in hessischen Städten und Dörfern

„Erinnerung vor Ort“ ermutigt, den individuellen Schicksalen der einzelnen aus mehr als zweihundert hessischen Gemeinden verschleppten Holocaustopfer und den Opfern der Vertreibung durch die Nationalsozialisten in hessischen Dörfern und Städten konkret nachzugehen. Einzelpersonen, Schulklassen, Geschichts- und Heimatvereine erhalten praktische Hilfestellungen. Weiterhin werden Möglichkeiten aufgezeigt, wie noch lebende jüdische Bürger ehemals aus Hessen und/oder ihre Nachfahren im Ausland erreicht werden können. Die Ergebnisse dieses Projekts entfalten ihre öffentlichen und schulischen Auswirkungen im Erinnern und Gedenken vor Ort. Auch für Gedenkveranstaltungen gibt es Angebote zur Beratung. Die Kooperation mit den vor Ort engagierten Personen und Institutionen wird gesucht und unterstützt. Ansprechpartnerin ist Monica Kingreen.

   Konfrontationen – Pädagogische Annäherungen an Geschichte und Wirkung des Holocaust
„Konfrontationen“ ist für die Vermittlung des Themas Holocaust in von Migration geprägten Lerngruppen entwickelt worden. Einführungsworkshop zu dem pädagogischen Konzept des Fritz Bauer Instituts für Fachkonferenzen oder fachübergreifende Arbeitsgruppen. Beratung bei der Entwicklung von schulinternen Curricula.

   Nationalsozialismus und Holocaust als Thema für Kinder im Alter von 9 bis 12 Jahren

Einführung und Beratung zu Kinder- und Jugendliteratur zu Nationalsozialismus und Holocaust.

   Spurensuche und Gedenken

Beratung bei der Konzeption und Durchführung von Spurensuche-Projekten und bei der Konzeption von Gedenkveranstaltungen in Schulen.

 

Kontakt: Fritz Bauer Institut, Grüneburgplatz 1, 60323 Frankfurt am Main

Gottfried Kößler, Tel.: 0 69–79 83 22–32, g.koessler@fritz-bauer-institut.de (Sprechstunde für Studierende: Freitag, 10.00–12.00 Uhr und nach Vereinbarung)

Monica Kingreen, Tel.: 0 69–79 83 22–31, m.kingreen@fritz-bauer-institut.de (Sprechstunde für Studierende: nach Vereinbarung)

 

 

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Publikationen der pädagogischen Abteilung

Dokumentation erschienen
Umgang mit der Zeit des Nationalsozialismus

Landeshauptstadt München, Kulturreferat (Hg.):
Der Umgang mit der Zeit des Nationalsozialismus. Perspektiven des Erinnerns.
Dokumentation der Gesprächsreihe des Kulturreferats der Landeshauptstadt München im Rahmen der Projektvorbereitung für ein NS-Dokumentationszentrum in München

München 2007, 216 S.
Die umfangreiche Dokumentation „Der Umgang mit der Zeit des Nationalsozialismus. Perspektiven des Erinnerns“ des Kulturreferats der Landeshauptstadt München ist erschienen. Sie beschäftigt sich im Rahmen der Projektvorbereitung für das geplante NS-Dokumentationszentrum mit den aktuellen Perspektiven und Positionen der historisch-politischen Bildungsarbeit, die für die Einrichtung maßgeblich sein werden. Der Band dokumentiert die gleichnamige Gesprächsreihe des Kulturreferats und die in diesem Rahmen gemeinsam mit dem Jugendgästehaus Dachau und dem Fritz Bauer Institut Frankfurt am Main 2005 durchgeführte Tagung des Kulturreferates.
Die Veranstaltungsreihe widmete sich der Frage, welchen Aufgaben sich ein neuer Lernort zur Erinnerung und Auseinandersetzung mit dem Nationalsozialismus stellen muss, um den Anforderungen des aktuellen erinnerungspolitischen Diskurses wie der historisch-politischen Bildungsarbeit gerecht zu werden. Dazu diskutierten Wissenschaftlerinnen und Forscher aus verschiedenen Disziplinen – Geschichte, Politologie, Soziologie, Pädagogik und Architekturgeschichte – mit Praktikerinnen und Praktikern aus der Vermittlungsarbeit von Gedenkstätten und anderen außerschulischen Bildungseinrichtungen. Die Publikation versammelt die Beiträge und Statements der gesamten Veranstaltungsreihe und dokumentiert darüber hinaus die zahlreichen Fragen und Stellungnahmen des Publikums. Mit übergreifenden Fragestellungen ist die Dokumentation für ein breites Publikum interessant: für Pädagoginnen und Pädagogen an Schulen wie in der außerschulischen Bildung, für Einrichtungen der historischen und politischen Bildungsarbeit, für Studierende und Wissenschaftler, Historiker und Politologen sowie für alle, die an der Vermittlung und Erinnerung von Geschichte des Nationalsozialismus und an der Entwicklung des Projekts NS-Dokumentationszentrum interessiert sind.
Der Band kann kostenlos im Kulturreferat und über die Bayerische Landeszentrale für politische Bildungsarbeit, Brienner Str. 41 (www.km.bayern.de), bezogen werden. Die Publikation ist zugleich im Internet zugänglich und kann als pdf-Datei von der Internetseite des NS-Dokumentationszentrums (www.ns-dokumentationszentrum-muenchen.de) oder über unten stehenden Link heruntergeladen werden.
Landeshauptstadt München Kulturreferat
Abteilung Förderung von Kunst und Kultur
Projektvorbereitung NS-Dokumentationszentrum
Burgst
rasse 4, 80331 München

Tel.: 089–233–2 87 42, Fax: –2 12 69
ursula.saekel@muenchen.de
www.muenchen.de/kulturreferat
www.ns-dokumentationszentrum-muenchen.de
  Umgang mit der Zeit des Nationalsozialismus  pdf-Datei [1.158 kByte]

Konstruktion der Erinnerung
Gottfried Kößler: "NS-Geschichte – ein Weg zum Demokratielernen?"
Über NS-Geschichte zu lehren und zu lernen, ist heute schwieriger geworden. Unterricht zum Holocaust bewegt sich im Dreieck von Erinnerungspolitik, Generationenbeziehungen und der veränderten Zusammensetzung der Schülerschaft. Den ganzen Artikel finden Sie auf der Website des Goethe-Instituts.
  www.goethe.de/ges/ztg/dos/dos/ern/gfo/de2295070.htm
Siehe auch: "Konstruktion der Erinnerung"
Dossier des Goethe-Instituts mit journalistischen Artikeln und Expertentexten zu Themen wie „Kulturelles Gedächtnis“, „Vergangenheitspolitik“, „Lernen aus der Geschichte“ und „Erinnerungsforschung“
  www.goethe.de/erinnerung (Deutsch)
  www.goethe.de/remembrance (English)

Projektdokumentation
Verena Haug / Barbara Thimm: "Aus der Geschichte lernen?"
Entwicklung zeitgemäßer Seminarkonzepte zur Vermittlung der NS-Geschichte insbesondere an Gedenkstätten im Kontext einer historisch-politischen Bildungsarbeit in Demokratie fördernder Perspektive
Ein Projekt des Jugendgästehauses Dachau in Kooperation mit: Akademie Führung und Kompetenz am Centrum für angewandte Politikforschung (C.A.P.) der Ludwig-Maximilian-Universität München, Fritz Bauer Institut Frankfurt am Main, Gedenkhalle Oberhausen, Stiftung Gedenkstätten Buchenwald und Mittelbau-Dora
  Projektdokumentation pdf-Datei [1.095 kByte]

Pädagogische Materialien
Die Reihe "Pädagogische Materialien" bietet Anregungen für die praktische Arbeit und Hintergrundinformationen zu Themenschwerpunkten. In verschiedenen Fachzeitschriften erscheinen Aufsätze des Instituts zu Einzelfragen und zu Problemen der Geschichtsdidaktik.

Handreichungen für die Bildungsarbeit
 Medienliste: Kriegsende Befreiung Nachkriegszeit
 Online-Lernarchiv: Erinnerung an das Kriegsende 1945

Monica Kingreen
Der Auschwitz-Prozess. Geschichte, Bedeutung und Wirkung

Das Pädagogische Materialheft zum Frankfurter Auschwitz-Prozess erscheint im März 2003. Es kann zur Vor- und Nachbereitung des Ausstellungsbesuches, aber auch unabhängig davon verwendet werden. Zu dem Materialheft gehört auch eine CD mit Zeugenaussagen von Auschwitz-Überlebenden im Originalton. Die Publikation wird gefördert von der Ernst-Ludwig Chambré Stiftung und der Max-Traeger-Stiftung.
ISBN 3-932883-21-7; Pädagogische Materialien Nr. 8, € 15,–

Konfrontationen
Pädagogische Annäherung an Geschichte und Wirkung des Holocaust

Der Ausgangspunkt für dieses Projekt ist die Erkenntnis, dass der Unterricht bzw. die Bildungsarbeit über die Geschichte des Nationalsozialismus und besonders des Holocaust überdacht werden muss und neuer Impulse bedarf. Die Geschichte des Nationalsozialismus zu lehren heißt, sich nicht nur den Fakten zu nähern, sondern sich vor allem mit der Wirkung der Geschichte auf die Menschen heute, also sowohl die Pädagogen als auch die Kinder und Jugendlichen, zu beschäftigen. Welche Formen historischer Identität entwickeln Menschen, die heute in Deutschland leben, vor dem Hintergrund der deutschen Geschichte im 20. Jahrhundert? Welche täglichen Konflikte sind Resultat dieser Geschichte? Wie begegnen wir ihren verborgenen Erscheinungen im Alltag, also auch in pädagogischen Prozessen?
Das Ergebnis der Arbeit an "Konfrontationen" soll ein Netz von Arbeitsmaterialien, methodischen Vorschlägen, Fortbildungskonzeptionen und Beratungsangebot sein. Während der Entwicklung des Projektes finden laufend Erprobungen in der Praxis unterschiedlicher Bildungseinrichtungen statt.


Das Projekt "Konfrontationen"

Die Publikationsreihe "Konfrontationen"

Infoblatt "Konfrontationen" (pdf-Datei für die Bildschirmdarstellung)

Infoblatt "Konfrontationen" (pdf-Datei zum Ausdrucken)


Info
Fritz Bauer Institut
Pädagogische Abteilung
Grüneburgplatz 1, D-60323 Frankfurt am Main
Tel: 0 69–79 83 22–31 / –32, Fax: –41
E-mail: paed@fritz-bauer-institut.de
Internet: http://www.fritz-bauer-institut.de