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Die IG Farben und das Konzentrationslager Buna/Monowitz

Wirtschaft und Politik im Nationalsozialismus


Die Ausstellung ist nicht mehr im Verleih!

Letzte Ausstellungsstationen

Freitag, 4. September bis Sonntag, 18. Oktober 2015
Stadtmuseum im Rathaus-Center
Rathausplatz 20, 67059 Ludwigshafen
Veranstalter: Stadtmuseum Ludwigshafen
... Programmflyer (pdf-Datei, 4,6 MB)

Donnerstag, 21. Mai bis Sonntag, 2. August 2015
Synagoge Celle, Im Kreise 23–24, 29227 Celle
Veranstalter: Stadtarchiv Celle

Die Ausstellung ist nicht mehr im Verleih!


     
      »Und könnte aus unserem Lager eine Botschaft hinausdringen
      zu den freien Menschen, so lautete sie:
      Sorget, daß euch in eurem Heim nicht geschehe,
      was uns hier geschieht!«
      Primo Levi

Die Wanderausstellung des Fritz Bauer Instituts besteht aus Fotografien, die von der SS anlässlich des Besuches von Himmler in Auschwitz am 17./18. Juli 1942 angefertigt wurden, kontrastiert durch Texte von Überlebenden wie Primo Levi, Eli Wiesel, Jean Améry und Paul Steinberg.

Das Konzentrationslager der IG Farbenindustrie AG in Auschwitz ist bis heute ein Symbol für die Kooperation zwischen Wirtschaft und Politik im Nationalsozialismus bis hinein in die Vernichtungslager. Die komplexe Geschichte dieser Kooperation, ihre Widersprüche, ihre Entwicklung und ihre Wirkung auf die Nachkriegszeit (die Prozesse und der bis in die Gegenwart währende Streit um die IG Farben in Liquidation), wird aus unterschiedlichen Perspektiven dokumentiert. Strukturiert wird die Ausstellung durch Zitate aus der Literatur der Überlebenden, die zu den einzelnen Themen die Funktion der einführenden Texte übernehmen. Als Bilder werden Reproduktionen der Fotografien verwendet, die von der SS anlässlich des Besuchs von Heinrich Himmler in Auschwitz am 17. und 18. Juli 1942 angefertigt wurden. Die Bildebene erzählt also durchgängig die Tätergeschichte, der Blick auf die Fabrik und damit die Technik stehen im Vordergrund. Die Text ebene hingegen wird durch die Erzählung der Überlebenden bestimmt, wenn auch häufi g ein Thema aus der Sicht von Überlebenden und Tätern behandelt wird. Die gesamte Ausstellung ist als Montage im filmischen Sinn angelegt. Der Betrachter sucht sich die Erzählung selbst aus den Einzelstücken zusammen. Um diese Suche zu unterstützen, werden in Heftern Quellentexte angeboten, die eine vertiefende Lektüre ermöglichen.

Materialienmappe Buna/Monowitz
Reader zur Vorbereitung auf die Ausstellung
... Materialienmappe (pdf-Datei, 3.115 kb)

Die Ausstellung besteht aus 57 Rahmen (Format: 42 x 42 cm) sowie einem Lageplan des Lagers Buna/Monowitz und der Stadt Auschwitz/Oświęcim.
1. Buna/Monowitz: Zusammenhänge (12 Rahmen + 150 x 50 cm Plan)
2. Perspektiven auf Buna (26 Rahmen)
3. Ende des KZ Monowitz (5 Rahmen)
4. Prozesse gegen das IG Farben-Management (9 Rahmen)
5. IG in Liquidation (1 Rahmen)
7. ergänzende Hefter mit Quellen zur Nutzung in der Ausstellung

Die Ausstellung entstand anlässlich des weltweiten Treffens der Überlebenden von Buna/Monowitz im ehemaligen Verwaltungsgebäude der IG Farbenindustrie, auf dem heutigen Campus Westend der Goethe-Universität Frankfurt am Main, vom 20. bis 22. Oktober 1998.

Konzeption: Gottfried Kößler
Recherche: Werner Renz
Gestaltung: Werner Lott

Mit Unterstützung der
Conference on Jewish Material Claims Against Germany, New York.


Ausstellungsausleihe

Unsere Wanderausstellungen können gegen Gebühr ausgeliehen werden. Das Institut berät bei der Organisation von Begleitveranstaltungen und ist bei der Herstellung von Kontakten und der Suche nach geeigneten Referenten behilflich. Gerne senden wir Ihnen weitere Informationen und ein Ausstellungsangebot zu.

Kontakt
Manuela Rizheim
Tel.: 069.798 322-33
Fax: 069.798 322-41
m.ritzheim(at)fritz-bauer-institut.de



 
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Telefon: 0 69 79 83 22 40 • Telefax: 0 69 79 83 22 41 • Email: info(at)fritz-bauer-institut.de