Fritz Bauer Institut

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Empfehlung des Monats

Veranstaltungshinweis:
INTERNATIONALER ROSENZWEIG-KONGRESS
Nach dem Stern der Erlösung.
Franz Rosenzweig in Frankfurt:
Bildung – Sprachdenken – Übersetzung


Sonntag 26. bis Mittwoch, 29. Oktober 2014
Goethe-Universität Frankfurt am Main, Campus Westend

Veranstalter:
Internationale Rosenzweig-Gesellschaft e.V. und die
Martin Buber Professur für Jüdische Religionsphilosophie
Anmeldung: s.vogt(at)em.uni-frankfurt.de

... Tagungsprogramm (pdf-Datei)
... Abendvorträge (pdf-Datei)




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Aktuelle Veranstaltungen

Buchvorstellung:
Prof. Dr. Frank Nonnenmacher, Frankfurt am Main
»Du hattest es besser als ich« – Zwei Brüder im 20. Jahrhundert
Montag, 03. November 2014, 18:15 Uhr

Goethe-Universität Frankfurt am Main, Campus Westend
Grüneburgplatz 1, Casino am IG Farben-Haus, Raum 1.802

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Filmvorführung am Starttag:
IM LABYRINTH DES SCHWEIGENS
Mit einer Einführung in die Geschichte des Auschwitz-Prozesses
Donnerstag, 06. November 2014, 20:15 Uhr

E-KINOS an der Hauptwache, Zeil 125, Frankfurt am Main

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Öffentliche Führung:
Norbert Wollheim Memorial
Samstag, 15. November 2014, 15:00 Uhr

Goethe-Universität Frankfurt am Main – Campus Westend
Grüneburgplatz 1, Treffpunkt am Norbert Wollheim-Pavillon

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Weitere Veranstaltungen
im Kalender des Fritz Bauer Instituts
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Lehrveranstaltungen



Neben den im Rahmen der Gastprofessur am Fritz Bauer Institut angebotenen Lehrveranstaltungen bietet das Institut Veranstaltungen am Fachbereich Philosophie und Geschichtswissenschaften, am Historischen Seminar und am Institut Didaktik der Geschichte an.

Weitere Informationen
zu den Lehrveranstaltungen im Wintersemester 2014
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Ausstellungen



Legalisierter Raub
Der Fiskus und die Ausplünderung der Juden in Hessen 1933–1945

Montag, 15. September bis Sonntag, 30. November 2014
Kurhaus Bad Vilbel, Niddastr. 1, 61118 Bad Vilbel
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Fritz Bauer. Der Staatsanwalt
NS-Verbrechen vor Gericht

Dienstag, 9. Dezember 2014 bis Sonntag, 1. Februar 2015
Thüringer Landtag, Jürgen-Fuchs-Straße 1, 99096 Erfurt
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Weitere Ausstellungsangebote
Wanderausstellungen des Fritz Bauer Instituts
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Nachrichten

Kinotipp:
IM LABYRINTH DES SCHWEIGENS

Ein Film von Giulio Ricciarelli

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Mit Alexander Fehling, André Szymanski, Friederike Becht, Johann von Bülow, Robert Hunger-Bühler, Hansi Jochmann, Gert Voss, Lukas Miko, Johannes Krisch, u.a.
Drama/Spielfilm, D 2014, 122 Min., Prädikat besonders wertvoll
Filmstart: 6. November 2014

Der Spielfilm hat die Vorgeschichte des Frankfurter Auschwitz-Prozesses zum Gegenstand. Historische Figuren im Film sind Fritz Bauer (gespielt vom kürzlich verstorben Burgtheater-Schauspieler Gert Voss), Hermann Langbein (Lukas Miko) und der Journalist Thomas Gnielka (André Szymanski).
Gnielka war es gewesen, der im Januar 1959 Bauer Auschwitz-Dokumente zusandte, die für den hessischen Generalstaatsanwalt die willkommene Handhabe waren, nach § 13a StPO durch den BGH den Gerichtsstand bestimmen zu lassen. Der Spielfilm endet mit dem Tag der Eröffnung der Hauptverhandlung (20. Dezember 1963) am historischen Ort, im Frankfurter Römer.
Das Fritz Bauer Institut hat in Kooperation mit OStA a. D. Gerhard Wiese die Drehbuchautoren beraten.

Deutsche Film- und Medienbewertung:

Deutschland, im Jahre 1958. Die Zeit des Wirtschaftswunders. Der Krieg ist seit über zehn Jahren vorbei und das Land will endlich vergessen, einen Schlussstrich unter alles ziehen. Die Gräuel der Nationalsozialisten sind gespenstische Horrorgeschichten, mit denen sich niemand beschäftigen will. Doch nicht alle können vergessen. Denn in Deutschland leben die Opfer weiter. Genau so wie die Täter. Als in Frankfurt ein ehemaliger Auschwitz-Insasse in einem Lehrer seinen SS-Aufseher wiedererkennt, wendet er sich an den Journalisten Thomas Gnielka. Der verlangt von der Staatsanwaltschaft eine Untersuchung. Keiner hört ihm zu – bis auf den jungen Anwalt Johann Radmann. Und Fritz Bauer, der als Generalstaatsanwalt ein Ziel verfolgt: dass die Verbrecher der Nazizeit zur Verantwortung gezogen werden. Und dass ihre Opfer Gehör finden. Im Jahr 1963 begannen unter Fritz Bauer in Frankfurt die Auschwitzprozesse. Mehrere hundert Zeugen wurden befragt, der Prozess war der bis dahin größte der Nachkriegsgeschichte.
Giulio Ricciarellis Film erzählt von seiner Vorbereitung durch die drei Anwälte, die für Fritz Bauer arbeiteten und die in der fiktiven Person Johann Radmann zusammengefasst werden, glaubwürdig verkörpert von Alexander Fehling. Doch der Film erweist nicht nur den Anklägern Respekt. Er beschreibt im Detail exakt eine Zeit, in der Verdrängen und Schweigen der Wahrheit vorgezogen wurden. Die Zeit des Wirtschaftswunders und das neu aufkeimende Selbstbewusstsein eines Landes, das als Besiegter am Boden lag, überdeckte die Notwendigkeit, sich der vergangenen Verbrechen zu stellen. Dies ist die neue Perspektive, die der Film einnimmt. Er zeigt junge Menschen, denen durch die Aussagen der Opfer die Augen geöffnet werden, die ihren unschuldigen Blick verlieren und lernen müssen, mit der Schuld ihrer Vorfahren zu leben. Ricciarelli lässt dabei die grausamen Details aus, erzählt viel über Blicke. Sequenzen, in denen Menschen still die Wahrheit erkennen, wirken dabei viel intensiver und eindrücklicher nach als es detailreiche Erläuterungen könnten. Neben Fehling überzeugen vor allem André Szymanski als mutiger Journalist Gnielka sowie Gert Voss in seiner letzten Rolle als Fritz Bauer.
Ein ruhig erzählter, klug recherchierter und immens wichtiger Film über eine Zeit in Deutschland, in der das Schweigen endete. Und die Wahrheit ans Licht kam.

Website zum Film
http://movies.universal-pictures-international-germany.de/imlabyrinthdesschweigens


Fritz Bauer Studienpreis
für Menschenrechte und juristische Zeitgeschichte

Gestiftet vom Bundesministerium der Justiz und für Verbraucherschutz

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»Wir können aus der Erde keinen Himmel machen,
aber jeder von uns kann etwas tun, dass sie nicht zur Hölle wird.«
Fritz Bauer

Das Bundesministerium der Justiz und für Verbraucherschutz hat den »Fritz Bauer Studienpreis für Menschenrechte und juristische Zeitgeschichte« ins Leben gerufen. Der Preis erinnert an Fritz Bauer, den Initiator des Frankfurter Auschwitz-Prozesses. Mit dem Preis werden herausragende Arbeiten des rechtswissenschaftlichen Nachwuchses ausgezeichnet, die sich mit Leben, Werk oder Lebensthemen Fritz Bauers befassen. Der Preis ist mit 5.000 Euro dotiert.
Heiko Maas, Bundesminister der Justiz und für Verbraucherschutz: »Fritz Bauer hat sich für die Demokratie eingesetzt, als das viel zu wenige Juristen in Deutschland taten. Er hat gegen große Widerstände in der Justiz das Unrecht der Nazis vor Gericht gebracht. Und er hat sich stets für ein modernes und humanes Strafrecht engagiert. Fritz Bauer hat seinen Beruf als Richter und Staatsanwalt als Verpflichtung verstanden, sich für die Demokratie und die Menschenrechte stark zu machen. Zu seinen Lebzeiten war er verfolgt, verhasst und umstritten; heute ist Fritz Bauer ein Vorbild für allen Juristinnen und Juristen. Deshalb habe ich diesen Preis gestiftet.«

Über Fritz Bauer
Fritz Bauer (1903–1968) brachte Auschwitz vor Gericht. Als Generalstaatsanwalt in Hessen sorgte er dafür, dass wenigstens einigen Tätern des Völkermordes an den Juden Europas ab 1963 vor dem Landgericht in Frankfurt am Main der Prozess gemacht wurde.
Fritz Bauer stammte aus einer jüdischen Kaufmannsfamilie aus Tübingen. 1930 wurde er als jüngster Amtsrichter Deutschlands an das Stuttgarter Amtsgericht berufen. Er engagierte sich im Republikanischen Richterbund und im Reichsbanner »Schwarz-Rot-Gold« für die Weimarer Demokratie. Von den Nazis aus dem Amt getrieben und zeitweilig ins Konzentrationslager geworfen, überlebte Bauer bis 1945 im skandinavischen Exil. Ab 1949 arbeitete er zunächst in Braunschweig, später in Frankfurt in der Justiz. Während die westdeutsche Nachkriegsjustiz bei der Strafverfolgung der NS-Verbrechen zum großen Teil versagte, arbeitete Bauer unermüdlich dafür, die Taten gegen die Menschlichkeit vor Gericht zu bringen und Gerechtigkeit zu üben.
Die Würde des Menschen gegenüber der Staatsgewalt zu schützen, war Bauers wichtigstes Anliegen. Deshalb engagierte er sich auch in der Rechtspolitik für einen humanen Strafvollzug, der auch den
straffällig gewordenen Menschen als Staatsbürger respektierte. Von der Öffentlichkeit und aus den eigenen Reihen der Justiz vielfach angefeindet, stritt Bauer bis zu seinem frühen Tod 1968 mutig und unerschrocken für die Gerechtigkeit und Würde aller Menschen.

Was wird mit dem Preis ausgezeichnet?
Mit dem Fritz Bauer Studienpreis werden herausragende juristische Doktorarbeiten ausgezeichnet, die sich mit Leben und Werk Fritz Bauers oder seinen Lebensthemen beschäftigen, also insbesondere der juristischen Ahndung des NS-Unrechts und anderer Massenverbrechen gegen die Menschlichkeit, Strafrechtsreform und humanem Strafvollzug, Achtung und Schutz der Menschenwürde.

Wer kann sich bewerben?

Bewerben können sich Doktorandinnen und Doktoranden, die im Jahr der Preisverleihung (2015) oder den beiden vorangegangenen Kalenderjahren (2013 und 2014) ihr Promotionsverfahren abgeschlossen haben und denen die Promotionsurkunde ausgehändigt wurde. Es können auch Vorschläge von Dritten gemacht werden.

Wie kann man sich bewerben?
Zur Bewerbung müssen das ausgefüllte Bewerbungsformular, sowie ein tabellarischen Lebenslauf, ein Exemplar der Arbeit, die Promotionsurkunde (Kopie) und – soweit verfügbar – die Gutachten zur Arbeit (Kopien) eingereicht werden.

Bis wann kann man sich bewerben?

Die Frist für die Einreichung von Bewerbungen/Vorschlägen endet erstmals zum 31. März 2015 und daran anschließend zum Ende jedes zweiten Jahres.

Wer entscheidet über die Preisvergabe?

Über die Vergabe des Fritz Bauer Studienpreises entscheidet der Bundesminister der Justiz und für Verbraucherschutz in Zusammenwirken mit einer hochrangig besetzten Jury:
›  Christoph Flügge, Internationaler Gerichtshof für das ehem. Jugoslawien, Den Haag
›  Prof. Dr. Raphael Gross, Fritz Bauer Institut, Frankfurt am Main
›  Wolfgang Koep-Kerstin, Humanistische Union, Berlin
›  Prof. Dr. Beate Rudolf, Deutsches Institut für Menschenrechte, Berlin
›  Prof. Dr. Gerhard Werle, Humboldt-Universität, Berlin

Wann erfolgt die Preisverleihung?
Der Fritz Bauer Studienpreis wird alle zwei Jahre zum Todestag Fritz Bauers am 1. Juli vergeben. Die erste Vergabe erfolgt zum 1. Juli 2015.

... Infoflyer (pdf-Datei, 3,35 MB)

Kontakt

Bundesministerium der Justiz und für Verbraucherschutz
Mohrenstraße 37
10117 Berlin
www.bmjv.de/fritz-bauer


»Norbert-Wollheim-Platz«
Neue Adresse der Goethe-Universität Frankfurt

Laut Senatsbeschluss der Goethe-Universität wird der Grüneburgplatz umbenannt und der Gebäudename »IG Farben-Haus« verbindlich festgeschrieben.

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Der Senat der Goethe-Universität Frankfurt am Main hat in seiner Sitzung vom 23. Juli mit großer Mehrheit die Neubenennung wesentlicher Straßen und Plätze auf dem Campus Westend beschlossen. Namensgebungen nach Theodor W. Adorno, Max Horkheimer und Norbert Wollheim werden im Rahmen eines Gesamtplans erfolgen, der eine eindeutige Zuordnung aller Gebäude auf dem Campus vorsieht.
»Damit wird 13 Jahre nach der Übergabe des IG Farben-Hauses sowie des umliegenden Areals an die Goethe-Universität erstmals ein aufeinander abgestimmtes Konzept vorgelegt, das historische Persönlichkeiten der Goethe-Universität sowie ein prominentes Opfer des IG-Farben-Konzerns würdigt«, lobte Universitätspräsident Prof. Werner Müller-Esterl die Senats-Entscheidung.
Beschlossen wurde die Umbenennung folgender Wege, Straßen und Plätze im Rahmen eines Gesamtkonzepts:
– Der Grüneburgplatz und dessen Zufahrtswege von Ost und West heißen künftig Norbert-Wollheim-Platz.
– Der zentrale Universitätsplatz zwischen Casinoanbau und Hörsaalzentrum wird Theodor-W.-Adorno-Platz genannt.
– Die heutige Lübecker Straße im Osten des Campus Westend erhält den Namen Max-Horkheimer-Straße.
Mit der ebenfalls beschlossenen Festschreibung der Benennung des IG Farben-Hauses wird auf die frühere Nutzung des Gebäudes als Konzernzentrale der I.G. Farbenindustrie verwiesen, die vielfältig mit den Menschheitsverbreschen des Nazi-Regimes verstrickt war. Die Bezeichnungen IG-Hochhaus, oder die auf den Architekten verweisenden Benennungen Poelzig-Bau und Poelzig-Ensemble werden zukünftig nicht mehr verwendet.
»Mit der Umbenennung signalisiert die Goethe-Universität in ihrem Jubiläumsjahr, dass sie sich nicht nur mit ihrer eigenen Vergangenheit auseinandersetzt, sondern sich als Nutzer der Liegenschaften des ehemaligen IG-Farben-Konzerns auch der kritischen Aufarbeitung dieser Konzerngeschichte verpflichtet sieht«, sagte Müller-Esterl. »Wir hoffen nun auf eine einvernehmliche Regelung mit dem zuständigen Ortsbeirat.«
Der Ortsbeirat Westend hatte die Umbenennung des Grüneburgplatzes allerdings bereits auf seiner Sitzung im Juni 2014 beschlossen. Die jetzt vom Senat beschlossene Konzept wurde laut Müller-Esterl bereits in Vorgesprächen mit Vertretern des Ortsbeirats besprochen. Es ist also zu erwarten, dass der Beschluss von den zuständigen städtischen Gremien auch in dieser Form umgesetzt werden wird.
Mit der Umbenennung des  Grüneburgplatzes in Norbert-Wollheim-Platz kommt die Universität den langjährigen Forderungen von Überlebenden des Arbeitslagers Buna/Monowitz und einer Studierendeninitiative nach. Im Januar 2014 wurde die Frage der Umbenennung durch eine erneute Initiative des Studienkreises Deutscher Widerstand 1933–1945 wieder in die öffentliche Diskussion gebracht. Nachdem der Ortsbeirat die Umbenennung bereits beschlossen hatte, die Universität jedoch weiter Vorbehalte geltend machte, wandte sich der Rat der Überlebenden des Holocaust am Fritz Bauer Institut, die Conference on Jewish Material Claims Against Germany und der Förderverein Fritz Bauer Institut e.V. in einem gemeinsamen Offenen Brief an das Präsidium der Universität, um der Umbenennungsinitiative Nachtdruck zu verleihen. Auch die Überlebenden aus dem »Treffpunkt«, Zentrum für Überlebende der Shoah und ihre Familien machten Ihre Unterstützung für die Umbenennung öffentlich. So haben gesellschaftliches und studentisches Engagement der Frankfurter Universität im 100. Jahr ihres Bestehens zu einem angemesseneren Geschichtsbewusstsein verholfen.
Es bleibt zu hoffen, dass die Universität zukünftig auch von einer »Fremdnutzung« des Geländes des Norbert-Wollheim-Memorials absieht, das sowohl als ein Ort der Information, aber vor allem als ein Ort des würdevollen Gedenkens an die Zwangsarbeiter des Konzentrationslagers Buna/Monowitz konzipiert und errichtet wurde. Entsprechend sollte dieser Ort auch gesehen und gewürdigt werden. Die in diesem Sommer über mehrere Wochen dort abgehaltene Verkaufsmesse für die bunten Goethe-Figuren des Künstlers Ottmar Hörl war dem von Heiner Blum bewusst zurückhaltend gestalteten Erinnerungsraum an die Opfer der IG Farbenindustrie sicher nicht angemessen.

Norbert Wollheim: 1913–1998 war Wirtschaftsprüfer, Steuerberater, ehemaliges Direktoriums-Mitglied des Zentralrats der Juden in Deutschland. 1943 Deportation nach Auschwitz; Zwangsarbeit für die I.G. Farben, 1945 erfolgreiche Flucht auf dem Todesmarsch, einziger Überlebender seiner Familie. Die 1950 eingereichte Klage gegen die I.G. Farben auf Entschädigung für geleistete Zwangsarbeit war das erste Musterverfahren in der deutschen Nachkriegszeit.

Theodor W. Adorno: 1903–1969, deutscher Philosoph, Soziologe, Musiktheoretiker und Komponist; zählt zu den Hauptvertretern der Frankfurter Schule. 1921-34 Studium und Habilitation in Frankfurt/Tätigkeit als Privatdozent, 1934-45 Vertreibung und Exil in England und USA, 1953 Rückkehr nach Deutschland, bis 1969 Professor für Philosophie und Soziologie an der Goethe-Universität sowie einer der Direktoren des wiedereröffneten Frankfurter Instituts für Sozialforschung.

Max Horkheimer: 1895–1973, Sozialphilosoph, Hauptvertreter der Frankfurter Schule, ehemaliger Rektor; 1919–1922 Studium in München, Frankfurt und Freiburg, 1922 Promotion in Frankfurt bei Hans Cornelius, 1925 Habilitation, 1930 Ernennung zum Ordinarius für Sozialphilosophie an der Philosophischen Fakultät in Frankfurt sowie Ernennung zum Direktor des Instituts für Sozialforschung bis zu dessen Schließung durch die Nationalsozialisten. 1933 Emigration in die USA, 1949 Rückkehr auf den Doppellehrstuhl für Philosophie und Soziologie. 1950 Wiedereröffnung des Instituts für Sozialforschung unter seiner Leitung (mit Adorno als stellvertretendem Direktor), 1951 Wahl zum Rektor der Goethe-Universität.

Jean-Christophe Ammann im Gespräch mit Heiner Blum zu dessen Konzeption des Norbert-Wollheim-Memorials:

Der Schweizer Kunsthistoriker Jean-Christophe Ammann war von 1991 bis 2002 Direktor des Frankfurter Museums für Moderne Kunst, Heiner Blum ist Professor für Experimentelle Raumkonzepte an der Hochschule für Gestaltung, Offenbach am Main.
www.heinerblum.de/arbeiten/situative-projekte/wollheim-memorial


Vortrag von Prof. em. Dr. Peter Pulzer, Oxford:
Zerbrochene Scheiben – Der Novemberpogrom in Deutschland nach 75 Jahren

Montag, 27. Januar 2014, Goethe-Universität Frankfurt am Main
Audio-Aufzeichnung der Vortragsveranstaltung anläßlich des
»Tag des Gedenkens an die Opfer des Nationalsozialismus«

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mp3-audio (49:45 Min., 46.648 KB)

Abbildung

Prof. em. Dr. Peter Pulzer
Foto: Werner Lott

Eine gemeinsame Veranstaltung des Fritz Bauer Instituts
mit dem Präsidium der Goethe-Universität Frankfurt am Main.
Begrüßung: Prof. Dr. Tilman Allert und Prof. Dr. Raphael Gross

In der »Reichskristallnacht« fand zum ersten Mal seit der nationalsozialistischen Machtübernahme ein öffentlicher, vom Staat geförderter Terrorakt statt. Er bildete eine Eskalation der bis dahin unvollständigen Ausgrenzung der jüdischen Bevölkerung und sollte die Macht- und Rechtlosigkeit der Juden ihnen und der allgemeinen Bevölkerung veranschaulichen. Wie dieser Terrorakt in die Logik des Regimes passte und wie er im Inland und Ausland wahrgenommen wurde, bilden die Themen des Vortrags.

Prof. em. Dr. Peter Pulzer ist Historiker und Politikwissenschaftler. Er wurde 1929 in Wien geboren und floh 1939 mit seiner Familie nach Großbritannien. Pulzer promovierte 1960 an der University of Cambridge und war bis zu seiner Emeritierung Glad-stone Professor of Government an der University of Oxford und Fellow am All Souls College. Er ist Vorsitzender des Leo Baeck Institute, London.

Kontakt
Fritz Bauer Institut
Grüneburgplatz 1
60323 Frankfurt am Main
Tel.: 069.798 322-40
Fax: 069.798 322-41
info(at)fritz-bauer-institut.de


Vortrag von Prof. Dr. Norbert Frei:
Fritz Bauer, die Stadt und der Prozess. Mit der »Strafsache gegen Mulka u.a.« schrieb sich Frankfurt in die Erinnerungsgeschichte des Holocaust ein.

Dienstag, 19. November 2013, Kaisersaal im Frankfurter Römer
Audio-Aufzeichnung des Vortrags

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mp3-audio (60 Min., 41.794 KB)

»Fritz Bauer Lecture«
Festvortrag zum 50. Jahrestags des Frankfurter Auschwitz-Prozesses auf Einladung des Oberbürgermeisters der Stadt Frankfurt am Main und des Fritz Bauer Instituts.

Abbildung
Prof. Dr. Norbert Frei / Foto: Werner Lott


Norbert Frei ist Professor für Neuere und Neueste Geschichte an der Friedrich-Schiller-Universität Jena und Leiter des Jena Center Geschichte des 20. Jahrhunderts. Er ist Autor zahlreicher Werke zur deutschen Geschichte im 20. Jahrhundert, darunter Der Führerstaat. Nationalsozialistische Herrschaft 1933 bis 1945 (Neuausgabe 2013) und Vergangenheitspolitik. Die Anfänge der Bundesrepublik und die NS-Vergangenheit (Neuausgabe 2012).

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Wilhelm Leuschner-Medaille 2013

Auszeichnung für Prof. Dr. Raphael Gross,
Prof. Dr. Harald Müller und Prof. Dr. Dieter Bingen

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Mit der Wilhelm Leuschner-Medaille ehrt der Hessische Ministerpräsident Volker Bouffier in diesem Jahr drei Persönlichkeiten: Ausgezeichnet werden Prof. Dr. Raphael Gross, Direktor des Fritz Bauer Instituts und des Jüdischen Museums in Frankfurt am Main, sowie der Direktor des Deutschen Polen-Instituts, Prof. Dr. Dieter Bingen und Prof. Dr. Harald Müller von der Hessischen Stiftung Friedens- und Konfliktforschung. »Die höchste Auszeichnung unseres Landes geht in diesem Jahr an drei herausragende Geisteswissenschaftler. Sie sind Aufklärer, die mit ihrer Arbeit das Fundament für eine pluralistische und tolerante Gesellschaft legen. Damit leisten sie unserer Demokratie einen unbezahlbaren Dienst«, so der Ministerpräsident.
Ministerpräsident Volker Bouffier verleiht die nach dem 1944 ermordeten hessischen Innenminister und Widerstandskämpfer Wilhelm Leuschner benannte Auszeichnung am 1. Dezember, dem hessischen Verfassungstag, im Schloss Biebrich in Wiesbaden-Biebrich. Die Medaille wurde 1964 vom damaligen Ministerpräsident Georg August Zinn gestiftet und wird seit 1965 verliehen. Sie geht an Persönlichkeiten, die sich beispielhaft und nachhaltig für die Demokratie eingesetzt haben und unseren Staat, unsere Gesellschaft und unsere Kultur in vorbildlicher Weise geprägt haben.

Abb.: Wilhelm Leuschner-Medaille, © Hessische Staatskanzlei

Prof. Dr. Raphael Gross wurde 1966 in Zürich geboren. In den Jahren 1986 bis 1990 studierte er Geschichte an den Universitäten von Zürich, Berlin, Bielefeld und in Cambridge/UK. Danach war er Research Fellow am Franz Rosenzweig Institut der Hebräischen Universität Jerusalem und Stipendiat am Hamburger Institut für Sozialforschung. Es folgte der Abschluss der Promotion in Essen im Mai 1997 mit der Arbeit Carl Schmitt und die Juden. Strukturen einer deutschen Rechtslehre.
Von 1997 bis 2001 war Gross wissenschaftlicher Assistent am Lehrstuhl für Neuere und Neueste Geschichte der Ruhr-Universität Bochum. In den Jahren 2001 bis 2006 lehrte er an der der University of Sussex, zuletzt als Reader in History und Direktor des Center for German-Jewish Studies. Seit Januar 2001 ist Gross Direktor des Leo Baeck Institute London, dessen Auftrag es ist, die Geschichte und die Kultur der deutschsprechenden Juden zu erforschen.
Im Februar 2006 übernahm Gross eine weitere Stelle als Direktor des Jüdischen Museums in Frankfurt am Main und seit April 2007 eine dritte Leitungsstelle als Direktor des Fritz Bauer Instituts, einer Forschungs-, Dokumentations- und Bildungseinrichtung zur Geschichte der nationalsozialistischen Massenverbrechen und deren Wirkung bis in die Gegenwart. Es hat seinen Sitz im IG Farben-Haus auf dem Campus Westend der Goethe-Universität Frankfurt am Main.
Raphael Gross ist Honorarprofessor an der Goethe-Universität sowie Reader im Fach Geschichte am Queen Mary College (University of London). Er ist Autor und Herausgeber zahlreicher Publikationen zur deutschen Geschichte, Intellectual History und zur deutsch-jüdischen Geschichte. Zu seinen jüngsten Veröffentlichungen gehören: November 1938: Die Katastrophe vor der Katastrophe, München: C.H. Beck, 2013; 1938: Kunst – Künstler – Politik, (hrsg. zus. mit Eva Atlan und Julia Voss), Göttingen: Wallstein, 2013; Anständig geblieben. Nationalsozialistische Moral, Frankfurt am Main: S. Fischer, 2010; Die Frankfurter Schule und Frankfurt. Eine Rückkehr nach Deutschland (hrsg. zus. mit Monika Boll), Göttingen: Wallstein, 2009. Seit 2001 ist Gross Mitherausgeber des Leo Baeck Institute Year Book.

Prof. Dr. Harald Müller wurde 1949 in Frankfurt am Main geboren. 1967 nahm er das Studium der Germanistik, Soziologie, Philosophie und Politikwissenschaften an der Goethe-Universität Frankfurt am Main auf und legte 1975 sein Erstes Staatsexamen ab. Seit 1976 ist er Wissenschaftlicher Mitarbeiter der Hessischen Stiftung für Friedens- und Konfliktforschung (HSFK) mit Sitz in Frankfurt am Main. 1981 folgte der Abschluss der Promotion an der Goethe-Universität.
Seit dem Jahr 1984 ist Müller Gastprofessor am Center for International Relations der Johns Hopkins University, Bologna/Italien. In den Jahren von 1984 bis 1986 war er Abteilungsleiter für Sicherheitspolitik am Centre for European Policy Studies, Brüssel. Im Jahr 1994 folgte die Habilitation in Politikwissenschaften an der Technischen Hochschule Darmstadt und eine sich anschließende vierjährige Tätigkeit als Privatdozent an der Universität Darmstadt.
Seit dem Jahr 1995 ist Müller Forschungsgruppenleiter und Vorstandsmitglied der HSFK. Ein Jahr später wurde er Geschäftsführendes Vorstandsmitglied der HSFK. Seit 1999 lehrt Müller als Professor für Internationale Beziehungen an der Goethe-Universität. Gastprofessuren absolvierte er an der Hebrew University Jerusalem (2010) und Sciences Politiques Paris (2013). Darüber hinaus war und ist er Mitglied in zahlreichen Vereinigungen und Organisationen.

Prof. Dr. Dieter Bingen wurde 1952 in Köln geboren. Von 1973 bis 1978 studierte er Politische Wissenschaft, Verfassungs-, Sozial- und Wirtschaftsgeschichte, Soziologie und Erziehungswissenschaft an der Rheinischen Friedrich-Wilhelms-Universität Bonn. 1979 promovierte er an der Universität Bonn. Von 1981 bis 1999 war er wissenschaftlicher Mitarbeiter im Bundesinstitut für ostwissenschaftliche und internationale in Köln. Parallel dazu hatte er von 1984 bis 1994 eine Lehrbeauftragung für Politische Wissenschaft an der Universität Bonn inne. Er  war 1988 Mitgründer der Deutsch-Polnischen Gesellschaft Bonn e.V., und deren erstes geschäftsführendes Vorstandsmitglied. Darüber hinaus war Bingen Mitglied der deutschen Delegation auf dem CSCE Implementation Meeting on Human Dimension Issues, Warschau im Jahr 1993. Seit März 1999 ist er Direktor des Deutschen Polen-Instituts (DPI) mit Sitz in Darmstadt.
Zudem ist Bingen seit 2004 Honorarprofessor an der Hochschule Zittau/Görlitz und seit 2012 Gastprofessor für Politikwissenschaft an der Technischen Universität Darmstadt. Er ist Vorsitzender des Wissenschaftlichen Beirats des Instituts für Kulturelle Infrastruktur Sachsen (seit 2003) und Kurator des Willy-Brandt-Zentrums für Deutschland- und Europastudien der Universität Breslau. 2006 erhielt Bingen das Diplom des Außenministers der Republik Polen »für herausragende Verdienste um die Promotion Polens in der Welt«. Im Oktober 2013 wurde er von Bundespräsident Gauck mit dem Großen Verdienstkreuz des Verdienstordens der Bundesrepublik Deutschland ausgezeichnet.

Kontakt
Staatssekretär Michael Bußer
Pressestelle der Hessischen Staatskanzlei
Tel.: 0611.323918
Fax: 0611.323800
presse(at)stk.hessen.de
https://stk.hessen.de/ueber-uns/orden-ehrenzeichen/im-dienste-der-demokratie


Vortrag von Prof. Dr. Yehuda Bauer, Jerusalem
Der Tod des Schtetls

Donnerstag, 6. Juni 2013, Goethe-Universität Frankfurt am Main
Audio-Aufzeichnung der Vortragsveranstaltung

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Vortrag von Prof. Dr. Yehuda Bauer
Begrüßung: Dr. Christoph Dieckmann
mp3-audio (66:12 Min., 31.041 KB)

Abbildung
Prof. Dr. Yehuda Bauer
Foto: Werner Lott

Das Schtetl war »eine kleine Civitas Dei«, wie Manès Sperber schrieb, ein untergegangenes Paradies, ein ausgelöschter Sehnsuchtsort. In den »Städtlein« Galiziens, Weißrusslands und der Ukraine lebten die Juden wie aus der Zeit gefallen: in bitterster Armut, größter Religiosität und in der Tradition der Vorfahren, aber ohne den Druck zur Assimilation wie im übrigen Europa. Pogrome bedrohten das Schtetl schon im 19. Jahrhundert, doch erst die Nazis vernichteten im Zweiten Weltkrieg die Schtetl und ihre Einwohner.
Yehuda Bauer, der große Erforscher der Shoah, erzählt ohne Verklärung von den Lebensumständen im Schtetl, von den sozialen Widersprüchen, den Schicksalen Einzelner. Anhand einer Reihe von Orten zeigt er die Umstände der Auslöschung nach dem Einmarsch der Deutschen auf. Er beschreibt die verzweifelten Rettungsversuche, die Flucht in die Wälder und den jüdischen Widerstand.

Yehuda Bauer ist Professor für Holocaust Studies am Avraham Harman Institute for Contemporary Jewry an der Hebräischen Universität in Jerusalem. Er ist einer der bedeutendsten Holocaustforscher weltweit und hat diese wissenschaftliche Disziplin mit begründet. Er war Mitherausgeber der Zeitschrift Holocaust and Genocide Studies und Mitglied des Beirats der Encyclopedia of the Holocaust, die 1990 von Yad Vashem herausgegeben wurde. Er ist Autor zahlreicher Bücher und Publikationen.
Auf Deutsch erschien kürzlich: Yehuda Bauer, Der Tod des Schtetls, aus dem Englischen von Klaus Binder, 364 S., € 24,95, Berlin: Jüdischer Verlag im Suhrkamp Verlag, 2013.

Kontakt
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Tel.: 069.798 322-40
Fax: 069.798 322-41
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Überreichung des Ignatz Bubis-Preis für Verständigung
an das Fritz Bauer Institut

Donnerstag, 2. Mai 2013, Paulskirche zu Frankfurt am Main
Audio-Aufzeichnung der Laudatio von Prof. Dr. Dan Diner

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Laudatio von Prof. Dr. Dan Diner
mp3-audio (25:34 Min., 32 kbit/s, 35.968 KB)

Neben der Laudatio von Prof. Dr. Dan Diner ist auch der komplette Audio-Mitschnitt der Veranstaltung abrufbar.

Abbildung
Raphael Gross und Peter Feldmann.
Foto: Dorothee Becker


Veranstaltungsablauf der Preisverleihung


Musikalische Einleitung: Roland Horn, Cello
(Mitglied des Orchesters der Oper Frankfurt)
Johann Sebastian Bach (1685–1750)
Suite Nr. 2 in d-Moll BWV 1008
Praeludium
Gigue

Begrüßung: Peter Feldmann
Oberbürgermeister der Stadt Frankfurt am Main

Laudatio: Prof. Dr. Dan Diner
Direktor des Simon-Dubnow-Instituts für jüdische Geschichte und Kultur an der Universität Leipzig und Professor an der Hebräischen Universität Jerusalem

Überreichung des Ignatz Bubis-Preises 2013

Dankesworte: Prof. Dr. Raphael Gross
Direktor des Fritz Bauer Instituts

Musikalischer Ausklang: Roland Horn, Cello
(Mitglied des Orchesters der Oper Frankfurt am Main)
Johann Sebastian Bach (1685–1750)
Suite Nr. 3 in C-Dur BWV 1009
Praeludium
Bourée

Mit der Verleihung des Ignatz Bubis-Preises für Verständigung ehrt die Stadt Frankfurt am Main das Lebenswerk und die Persönlichkeit von Ignatz Bubis, des ehemaligen Vorsitzenden des Zentralrates der Juden in Deutschland. Die Verleihung ist darüber hinaus Ausdruck der Verpflichtung der Stadt Frankfurt am Main, für die von Ignatz Bubis verkörperten Werte einzutreten. Bisherige Preisträger sind: Wolfgang Thierse, Präsident des Deutschen Bundestages (2001); Prof. Dr. Franz Kamphaus, Bischof von Limburg (2004); Dr. Walter Wallmann, Oberbürgermeister a. D. (2007); Trude Simonsohn, Holocaust-Überlebende und Sozialarbeiterin (2010).

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Aktuelle Publikationen

Einsicht 12
Bulletin des Fritz Bauer Instituts
Das Heft erscheint zweimal jährlich (April/Oktober), Auflage 5.500
Einsicht
Werner Konitzer (Hrsg.):
Moralisierung des Rechts.
Kontinuitäten und Diskontinuitäten nationalsozialistischer Normativität

Jahrbuch 2014
Das »Großdeutsche Reich« und die Juden.
Jörg Osterloh, Harald Wixforth (Hrsg.)
Unternehmer und NS-Verbrechen.
Wirtschaftseliten im »Dritten Reich« und in der Bundesrepublik Deutschland

Wissenschaftliche Reihe, Band 23
Das »Großdeutsche Reich« und die Juden.
Raphael Gross, Werner Renz (Hrsg.):
Der Frankfurter Auschwitz-Prozess (1963–1965)
Kommentierte Quellenedition

Wissenschaftliche Reihe, Band 22
Das »Großdeutsche Reich« und die Juden.
Fritz Backhaus, Monika Boll,
Raphael Gross (Hrsg.)

Fritz Bauer. Der Staatsanwalt
NS-Verbrechen vor Gericht

Schriftenreihe, Band 32
Das »Großdeutsche Reich« und die Juden.
Fritz Bauer Institut (Hrsg.)
Bettina Schulte Strathaus (Red.)

Fritz Bauer. Gespräche, Interviews
und Reden aus den Fernseharchiven
1961‒1968

Elektronische Medien, 2 DVDs

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Letzte Änderung: 02. Oktober 2014

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