Fritz Bauer Institut

Gastprofessur

Gastprofessur

für interdisziplinäre Holocaustforschung


Prof. Devin O. Pendas, Ph.D.
(Department of History, Boston College, Chestnut Hill, USA)

Die Gastprofessur für interdisziplinäre Holocaustforschung am Fritz Bauer Institut übernimmt zum Sommersemester 2017 Devin O. Pendas. Er ist Associate Professor für Geschichte am Boston College, Chestnut Hill, Massachusetts. Seine Forschungsschwerpunkte sind deutsche Geschichte, Rechtsgeschichte und die Geschichte von Kriegen und Völkermord. In zahlreichen Publikationen hat er sich mit den Prozessen gegen NS-Täter und der juristischen Aufarbeitung von Massenverbrechen auseinandergesetzt.

Veröffentlichung:

Devin O. Pendas, Der Auschwitz-Prozess: Völkermord vor Gericht
Aus dem Englischen von Klaus Binder (Original: The Frankfurt Auschwitz Trial, 1963–1965: Genocide, History, and the Limits of the Law, Cambridge University Press, 2006)
München: Siedler Verlag, 2013, mit Abb., 432 S., € 24,99
ISBN: 978-3-8275-0007-6

... Lehrveranstaltungen Sommersemester 2017


Zur Geschichte der Gastprofessur

Mit der »Gastprofessur für interdisziplinäre Holocaustforschung« am Fritz Bauer Institut wurde im April 2001 die erste und einzige Professur in Deutschland eingerichtet, die ausschließlich der Thematik der Geschichte und Wirkung des Holocaust gewidmet ist.
Sie wurde ermöglicht durch das finanzielle Engagement des Landes Hessen und wird gemeinsam getragen von der Frankfurter Universität und dem Fritz Bauer Institut.
Die turnusmäßig neu auszuschreibende Professur ist grundsätzlich interdisziplinär ausgerichtet. Ihre jeweiligen Inhaber erforschen Ursachen, Folgen und Wirkungsgeschichte der Massenvernichtung aus sozial-, geistes- und humanwissenschaftlichen Perspektiven. Ziel der Gastprofessur ist es, internationale Kompetenz an das Institut zu binden.

Inhaber der Gastprofessur für interdisziplinäre Holocaustforschung:
›  Prof. Dr. Philippe Burrin, SoSe 2001 und WiSe 2001/2002
›  Prof. Dr. Stephan Braese, SoSe 2002
›  Prof. Dr. Peter Longerich, WiSe 2002/2003 und SoSe 2003
›  Prof. Dr. Karol Sauerland, WiSe 2003/2004 und SoSe 2004
›  Prof. Dr. Arno Lustiger, SoSe 2004 bis SoSe 2006
   (Honorarprofessur am Fritz Bauer Institut)
›  Dr. Götz Aly, WiSe 2004/2005 bis SoSe 2006
Mit Ende des Sommersemesters 2006 wurde die »Gastprofessur für interdisziplinäre Holocaustforschung« ausgesetzt und zum Wintersemester 2008/2009 wieder aufgenommen.
›  Prof. Dr. Ulrich Wyrwa, WiSo 2008/2009

»Gastprofessur zur Erforschung des Holocaust und der deutsch-jüdischen Geschichte«: Zum Sommersemester 2009 wurde die Gastprofessur in Zusammenarbeit mit der Goethe-Universität und dem Jüdischen Museum Frankfurt neu organisiert und an Wissenschaftlerinnen oder Wissenschaftler vergeben, die sich auf dem Gebiet der Holocaustforschung oder der Erforschung deutsch-jüdischer Geschichte ausgezeichnet haben.

Inhaber der Gastprofessur zur Erforschung des Holocaust und der deutsch-jüdischen Geschichte:
›  Prof. Dr. Liliane Weissberg, SoSe 2009
›  Prof. Dr. Sybille Steinbacher, SoSe 2010
›  Prof. Dr. Alan Steinweis, SoSe 2011
›  Prof. Dr. Birgit R. Erdle, WiSe 2011/2012
Mit Ende des Wintersemesters 2011/2012 wurde die Gastprofessur erneut ausgesetzt.

Durch das Engagement Frankfurter Bürger kann die »Gastprofessur für interdisziplinäre Holocaustforschung« zum Wintersemester 2015/2016 für zunächst fünf Jahre wieder aufgenommen werden. Michael Hauck und sein Schwiegersohn Oliver Puhl möchten durch ihre großzugige Förderung der Gastprofessur darauf hinwirken, dass die Erforschung des Holocaust und seiner Wirkung bis heute als Forschungsschwerpunkt an der Frankfurter Goethe-Universität nachhaltig gestärkt wird. Schon Henry Oswalt, der Großvater von Michael Hauck, gehörte zu den Mitgründern und Förderern der Frankfurter Universität. Für Michael Hauck und Oliver Puhl ist es daher auch ein persönliches Anliegen, dass gerade in Frankfurt die Holocaustforschung institutionalisiert wird.
Die Gastprofessur ist am Fritz Bauer Institut angesiedelt, dessen Infrastruktur für die Forschungs- und Lehrtätigkeit zur Verfügung steht. Sie wird für jeweils ein Semester an eine/n interdisziplinär arbeitende/n Wissenschaftler/in vergeben, mit Forschungsschwerpunkt in der der sozial-, geistes- oder humanwissenschaftlichen Perspektive zur Erforschung der Geschichte und Wirkung des Holocaust.
Vom dem/der Stelleninhaber/in sollen im Semester nach Möglichkeit wöchentlich zwei nach eigener Wahl gestaltete Lehrveranstaltungen zu ihrem Forschungsfeld angeboten werden. Darüber hinaus sollte sie/er das Fritz Bauer Institut bei seiner Forschungstätigkeit beraten und unterstützen.
interdisziplinäre Holocaustforschung« ausgesetzt und zum Wintersemester 2008/2009 wieder aufgenommen.

Inhaber der Gastprofessur für interdisziplinäre Holocaustforschung:
›  Dr. Nicolas Berg, WiSe 2015/2016
›  Prof. Devin O. Pendas, Ph.D., SoSe 2017

Weitere Informationen zu den bisherigen Gastprofessorinnen und Gastprofessoren am Fritz Bauer Institutr finden Sie hier:
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Letzte Änderung: 20. April 2017

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