Fritz Bauer Institut

Direktor

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Prof. Dr. Raphael Gross

(* 25. Dezember 1966 in Zürich) Seit Januar 2001 Direktor des Leo Baeck Institute London. Seit Februar 2006 zudem Direktor des Jüdischen Museums in Frankfurt am Main und seit April 2007 Direktor des Fritz Bauer Instituts in Frankfurt am Main. Er ist Honorarprofessor am Historischen Seminar der Goethe-Universität Frankfurt am Main sowie Reader im Fachbereich Geschichte an der Queen Mary, University of London. Seit 2001 ist er Herausgeber des Leo Baeck Institute Year Book, das bei Oxford University Press erscheint.
Von 1986–1990 Studium der Geschichte, Philosophie und Literatur in Zürich, Berlin, Bielefeld und in Cambridge (Trinity Hall). Danach Research Fellow am Franz Rosenzweig Institut der Hebräischen Universität Jerusalem und Stipendiat am Hamburger Institut für Sozialforschung. 1995 Lehrbeauftragter am Lehrstuhl für Vergleichende Literaturwissenschaft an der Freien Universität Berlin.
Promotion an der Universität Essen im Mai 1997 mit der Arbeit »Carl Schmitt und die Juden. Strukturen einer deutschen Rechtslehre«.
Von 1997 bis 2001 wissenschaftlicher Assistent am Lehrstuhl für Neuere und Neueste Geschichte der Ruhr-Universität Bochum.
Von 2001 bis 2006 an der der University of Sussex, zuletzt als Reader in History und Direktor des Center for German-Jewish Studies.

Publikationen (Auswahl):

Fritz Bauer. Der Staatsanwalt. NS-Verbrechen vor Gericht (hrsg. zus. mit Fritz Backhaus u. Monika Boll), Ausstellungskatalog, Schriftenreihe des Fritz Bauer Instituts, Band 32, Frankfurt am Main 2014
Der Frankfurter Auschwitz-Prozess (1963–1965). Kommentierte Quellenedition (hrsg. zus. mit Werner Renz), Wissenschaftliche Reihe des Fritz Bauer Instituts, Band 22, Frankfurt am Main 2013
1938. Kunst – Künstler – Politik (hrsg. zus. mit Eva Atlan u. Julia Voss), Ausstellungskatalog, Göttingen: Wallstein Verlag, 2013
Juden. Geld. Eine Vorstellung, (hrsg. zus. m. Fritz Backhaus u. Liliane Weissberg), Ausstellungskatalog, Frankfurt am Main 2013
November 1938. Die Katastrophe vor der Katastrophe, Schriftenreihe des Fritz Bauer Instituts, Band 31, München 2013.
› »Der Parallelismus als Gefahr. Zur ›jüdischen Biographie‹ von Hans Kelsen.« In: Secular Religion. Rezeption und Kritik von Hans Kelsens Auseinandersetzung mit Religion und Wissenschaft, hrsg. von Clemens Jabloner, Thomas Olechowski und Klaus Zeleny, Schriftenreihe des Hans Kelsen-Instituts, Band 34, Wien 2013, S. 113–129.
Bild dir dein Volk! Axel Springer und die Juden (hrsg. zus. mit Fritz Backhaus u. Dmitrij Belkin), Ausstellungskatalog, Schriftenreihe des Fritz Bauer Instituts, Band 29, Göttingen 2012
»Ich staune, dass Sie in dieser Luft atmen können.« Jüdische Intellektuelle in Deutschland nach 1945 (hrsg. zus. mit Monika Boll), Schriftenreihe des Fritz Bauer Instituts, Band 28, Frankfurt am Main 2013
Anständig geblieben. Nationalsozialistische Moral, Schriftenreihe des Fritz Bauer Instituts, Band 26, Frankfurt am Main 2010 (als TB Frankfurt am Main 2012).
Ausgerechnet Deutschland! Jüdisch-russische Einwanderung in die Bundesrepublik (hrsg. zus. mit Dmitrij Belkin), Ausstellungskatalog, Berlin 2010
Moralität des Bösen. Ethik und nationalsozialistische Verbrechen, Jahrbuch 2009 zur Geschichte und Wirkung des Holocaust (hrsg. zus. mit Werner Konitzer im Auftrag des Fritz Bauer Instituts), Frankfurt am Main 2009
Die Frankfurter Schule und Frankfurt. Eine Rückkehr nach Deutschland (hrsg. zus. mit Monika Boll), Ausstellungskatalog, Göttingen 2009
Novemberpogrom 1938. Die Augenzeugenberichte der Wiener Library, London (hrsg. zus. mit Ben Barkow u. Michael Lenarz), Ausstellungskatalog, Frankfurt am Main 2008
Ignatz Bubis. Ein jüdisches Leben in Deutschland (hrsg. zus. mit Fritz Backhaus u. Michael Lenarz), Ausstellungskatalog, Frankfurt am Main 2007
Jüdische Geschichte als Allgemeine Geschichte (zus. mit Yfaat Weiss), Festschrift für Dan Diner zum 60. Geburtstag, Göttingen 2006
Carl Schmitt and the Jews, the »Jewish Question«, the Holocaust, and German Legal Theory. Übersetzt von Joel Golb, George L. Mosse Series in Modern European Cultural and Intellectual History, Madison 2006
Carl Schmitt et les Juifs. Übersetzt von Dennis Trierweiler, mit einer neuen Einleitung des Autors, dans la collection Fondements de la politique dirigée par Yves Charles Zarka, Vendôme 2005.
»Un monde qui avait perdu sa réalité«. Survivants juifs de l’holocauste en Suisse (hrsg. zus. mit Eva Lezzi und Marc R. Richter). Übersetzt von Sophie Pavillon, Lausanne 2003.
Carl Schmitt und die Juden. Eine deutsche Rechtslehre, Frankfurt am Main 2000. Als Suhrkamp Taschenbuch mit neuem Nachwort, 2005. Japanische Übersetzung, Tokyo 2002.
› Zahlreiche weitere Publikationen zur deutschen Geschichte, Geistesgeschichte, deutsch-jüdischen Geschichte und zum Holocaust.

Kontakt:
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Grüneburgplatz 1
60323 Frankfurt am Main
Telefon: +49(0)69 798 322-40 (Sekretariat)
Telefax: +49(0)69 798 322-42
E-Mail: r.gross(at)fritz-bauer-institut.de
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Das Heft erscheint zweimal jährlich (April/Oktober), Auflage 5.500.
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Letzte Änderung: 23. April 2014

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