Fritz Bauer Institut

Leitung

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Prof. Dr. Sybille Steinbacher
(Direktorin)
Professur zur Geschichte und Wirkung des Holocaust
an der Goethe-Universität Frankfurt am Main


Prof. Dr. phil. Sybille Steinbacher übernimmt zum 1. Mai 2017 die Leitung des Fritz Bauer Instituts, verbunden mit der Professur zur Geschichte und Wirkung des Holocaust an der Goethe-Universität Frankfurt am Main.

Forschungsschwerpunkte:
Nationalsozialismus, Faschismus, Holocaust
Geschichte der Diktaturen und der Massengewalt im 20. Jahrhundert
NS-Zeit und deutsche Gesellschaft
(Zeit-)Geschichte der Sexualität

Akademischer Werdegang:
Von Oktober 2010 bis April 2017 war Sybille Steinbacher Universitätsprofessorin für Zeitgeschichte/Vergleichende Diktatur-, Gewalt- und Genozidforschung an der Universität Wien. Zuvor war sie akademische Rätin am Lehrstuhl für Neuere und Neueste Geschichte (Prof. Dr. Norbert Frei) der Friedrich-Schiller-Universität-Jena. Seit 2014 ist Steinbacher Korrespondierendes Mitglied der Österreichischen Akademie der Wissenschaften.
Sybille Steinbacher war Stipendiatin am Deutschen Historischen Institut in Warschau, an der Harvard University sowie Fellow am United States Holocaust Memorial Museum. Im Sommersemester 2010 hatte sie die Gastprofessur des Fritz Bauer Instituts zur interdisziplinären Holocaustforschung an der Goethe-Universität Frankfurt am Main inne.
Biografie (pdf-Datei)

Publikationen:
Sybille Steinbacher ist mit zahlreichen Publikationen zur NS-Geschichte bekannt geworden. Bereits in ihrer als Buch erschienenen Magisterarbeit an der LMU München hat sich Sybille Steinbacher mit der Massenvernichtung im NS-Staat beschäftigt: Dachau: Die Stadt und das Konzentrationslager in der NS-Zeit (Frankfurt am Main: Peter Lang, 1994) lautete der Titel. Die innovative Perspektive hat sie in ihrer an der Ruhr-Universität Bochum vorgelegten Dissertation weiterentwickelt: »Musterstadt« Auschwitz. Germanisierungspolitik und Judenmord in Ostoberschlesien (München: K. G. Saur Verlag, 2000).
Ihr Blick gilt dabei aber nicht nur der nationalsozialistischen »Ostpolitik«, sondern zugleich legt sie mit ihrer Studie auch eine der ersten deutschsprachigen Monografien zur Geschichte des Konzentrations- und Vernichtungslagers Auschwitz vor. Ihre Arbeit steht im Kontext eines mehrteiligen Forschungs- und Editionsprojekts über Auschwitz, das auch international breit wahrgenommen wurde. Sybille Steinbachers für ein breiteres Publikum verfasstes Buch über das Lager Auschwitz, Auschwitz. Geschichte und Nachgeschichte (München: C.H. Beck, 2004), wurde in fünf Sprachen übersetzt.
Sybille Steinbacher hat sich unter anderem als Herausgeberin des in zwei Auflagen erschienenen Sammelbandes »Volksgenossinnen«. Frauen in der NS-Volksgemeinschaft (Göttingen: Wallstein, 2007) auch mit dem Gender-Aspekt in der NS-Forschung beschäftigt. Ein weiteres Arbeitsgebiet Steinbachers ist die Gesellschaftsgeschichte der frühen Bundesrepublik, insbesondere die Genese und den Folgen der »sexuellen Revolution« in der Bundesrepublik. In diesen Forschungsschwerpunkt fällt auch ihre Habilitation Sexualität und Gesellschaft in Westdeutschland. Zur Gesellschaftsgeschichte der »sexuellen Revolution«, die Sie im Januar 2010 an der Philosophischen Fakultät der Friedrich-Schiller-Universität Jena abgeschlossen hat. Aus der Habilitationsschrift ging die Monographie Wie der Sex nach Deutschland kam. Der Kampf um Sittlichkeit und Anstand in der frühen Bundesrepublik (München: Siedler Verlag, 2011) hervor.
Publikationsliste (pdf-Datei)

Kontakt:
Fritz Bauer Institut
Prof. Dr. Sybille Steinbacher
Norbert-Wollheim-Platz 1
60323 Frankfurt am Main
Telefon: +49 (0)69.798 322-40
E-Mail: s.steinbacher(at)fritz-bauer-institut.de
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Letzte Änderung: 20. April 2017

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