Öffentliche Führung:
Norbert Wollheim Memorial
Samstag, 21. August 2010, 15:00 Uhr
Treffpunkt 15.00 Uhr am Norbert Wollheim-Pavillon
Goethe-Universität – Campus Westend
Grüneburgplatz 1, 60323 Frankfurt am Main
Zugang über den Universitäts-Parkplatz Fürstenberger Straße
Guide: Sandra Sattler
Das pädagogische Angebot greift die Konzeption des Memorials auf, die Ereignisgeschichte in den drei zeitlichen Ebenen Vorkriegszeit, NS-Geschichte und Nachkriegszeit mit den lebensgeschichtlichen Erzählungen der Überlebenden verbindet. Das Memorial wird im Zusammenhang mit dem IG Farben-Haus als künstlerische Installation präsentiert und gibt Anlass für historisch-politisches Lernen.
Kontakt
Fritz Bauer Institut
Tel.: 069.798 322-40
info(at)fritz-bauer-institut.de
www.wollheim-memorial.de
Fachtagung:
Beruf Gedenkstättenpädagoge/-pädagogin – Selbstverständnis und Weiterbildung
Samstag, 28. August 2010, 14:00 Uhr
bis Sonntag, 29. August 2010, 13.00 Uhr
Jugendgästehaus Dachau, Roßwachtstr. 15, 85221 Dachau
Gefördert im Rahmen des Bundesprogramms „VIELFALT TUT GUT. Jugend für Vielfalt, Toleranz und Demokratie.“ sowie der Stiftung „Erinnerung, Verantwortung und Zukunft“, der Stiftung Jugendgästehaus Dachau und dem Fritz Bauer Institut Frankfurt.
Kontakt
Jugendgästehaus Dachau
Roßwachtstraße 15, 85221 Dachau
Tel.: 08131.617 710
Modellprojekt:
Barbara Thimm
Tel.: 08131.617 713
Fax: 08131.617 719
thimm(at)jgh-dachau.de
Lehrerfortbildung:
Grundzüge jüdischer Religion
Donnerstag, 02. September 2010, 14:30 Uhr
Jüdisches Museum Frankfurt
Untermainkai 14/15, Vortragsraum
Die Veranstaltung endet um 17:00 Uhr
Warum beginnt der Schabbat schon am Freitag?
Welche jüdischen Feiertage gibt es?
Welche religiöse und /oder geschichtliche Bedeutung haben sie?
Kommen Sie mit auf eine spannende Reise in die Welt des Judentums.
Die Fortbildung vermittelt anschaulich die Grundzüge der jüdischen Religion
und wie sie heute in Deutschland gelebt wird.
Eine Führung durch die Dauerausstellung des Jüdischen Museums
veranschaulicht die vermittelten Inhalte der Fortbildung.
Veranstaltung des Pädagogisches Zentrums
des Fritz Bauer Instituts und des Jüdischen Museums Frankfurt
Moderation: Manfred Levy
Veranstaltungsnummer: 0461050
Dieses Fortbildungsangebot wird mit 5 Leistungspunkten bewertet.
Anmeldung an das Jüdische Museum Frankfurt:
Fax: 069.212-30705
Kontakt:
Manfred Levy
Telefon: +49 (0)69.212 344 06
Telefax: +49 (0)69.212 307 05
E-Mail:
manfred.levy(at)stadt-frankfurt.de
www.juedischesmuseum.de/163.html
Micha Brumlik im Gespräch mit Tomasz Szarota:
Der Begriff der Vertreibung als falscher Sammelbegriff.
Bemerkungen eines polnischen Historikers
Mittwoch, 15. September 2010, 19:00 Uhr
Goethe-Universität Frankfurt am Main – Campus Westend
Grüneburgplatz 1, Casino-Gebäude am IG Farben-Haus, Raum 411
Ladislaus Löb: Geschäfte mit dem Teufel
Die Tragödie des Judenretters Rezsö Kasztner (1906–1957).
Bericht eines Überlebenden
Donnerstag, 16. September 2010, 19:00 Uhr
Goethe-Universität Frankfurt am Main – Campus Westend
Grüneburgplatz 1, Casino-Gebäude am IG Farben-Haus, Raum 311
Buchpräsentation und Gespräch mit Ladislaus Löb
Ladislaus Löb war elf Jahre alt, als er im Juli 1944 im KZ Bergen-Belsen ankam. Fünf Monate später überquerte er in einer Gruppe von 1670 jüdischen Männern, Frauen und Kindern die Grenze in die neutrale Schweiz. Ihre Rettung verdankten sie dem ungarischen Juden Rezső Kasztner, der sie von den Nazis freigekauft hatte.
In seinem Buch
Geschäfte mit dem Teufel (erscheint am 19. August im Böhlau Verlag) erinnert sich Ladislaus Löb an seine Erlebnisse als Junge in einer kleinen antisemitisch geprägten Stadt in Siebenbürgen, er beschreibt das Alltagsleben in Bergen-Belsen und berichtet von den Verhandlungen Rezső Kasztners mit der SS, von dem Prozess gegen Kasztner in Israel und von seiner Ermordung durch einen jüdischen Extremisten.
Ladislaus Löb, emeritierter Professor Deutsche Sprache und Literatur an der University of Sussex in Brighton, England. 1933 in Cluj (Rumänien) geboren, war Löbs Kindheit und Jugend vom Holocaust bestimmt und gezeichnet. Nach seiner Rettung durch Rezső Kasztner besuchte er das Internat Ecole d’Humanité im Berner Oberland. Darauf folgte das Studium der Anglistik und Germanistik an der Universität Zürich, welches Ladislaus Löb 1962 mit einem Doktor abschloss. Neben dem Studium war er im Schuldienst, wie auch als Journalist tätig bis er 1963 mit seiner Frau nach Brighton zog.
Ladislaus Löb,
Geschäfte mit dem Teufel. Die Tragödie des Judenretters Rezsö Kasztner. Bericht eines Überlebenden, Böhlau 2010, € 24,90
Kontakt
Katharina Rauschenberger
Tel.: 069.798 322-26
k.rauschenberger(at)fritz-bauer-institut.de
Buchpräsentation und Vortrag von Marie Luise Knott:
»Wozu sind wir hier nun aufgehoben worden?«
Über die fragile Freundschaft zwischen Hannah Arendt und Gershom Scholem
Montag, 20. September 2010, 19:00 Uhr
Goethe-Universität Frankfurt am Main – Campus Westend
Grüneburgplatz 1, Casino-Gebäude am IG Farben-Haus, Raum 1.801
Themenschwerpunkt »Hannah Arendt und die Frankfurter Schule«
Marie Luise Knott, 1953 geboren in Köln, lebt heute als freie Journalistin, Herausgeberin, Übersetzerin und Kuratorin in Berlin. Sie studierte Politische Wissenschaft und Romanische Literatur und arbeitete zunächst lange Jahre als Verlagslektorin. 1995–2006 Aufbau und redaktionelle Leitung der deutschsprachigen Ausgabe von Le Monde diplomatique, Beiträge für Zeitungen, Zeitschriften und Rundfunk. 2007 gab Marie Luise Knott zusammen mit Barbara Hahn den Katalog zur Ausstellung »Hannah Arendt – Von den Dichtern erwarten wir Wahrheit« heraus. In diesem Herbst erscheint im Jüdischen Verlag von ihr herausgegeben der Briefwechsel zwischen Hannah Arendt und Gershom Scholem (
Hannah Arendt/Gershom Scholem, Der Briefwechsel, 1939–1964).
Kontakt
Fritz Bauer Institut
Tel.: 069.798 322-40,
info(at)fritz-bauer-institut.de
Vortrag von Shulamit Volkov:
Walther Rathenau – Politik vor und hinter den Kulissen
Dienstag, 05. Oktober 2010, 19:00 Uhr
Goethe-Universität Frankfurt am Main – Campus Westend
Grüneburgplatz 1, Casino-Gebäude am IG Farben-Haus, Raum 411
Prof. Dr. Shulamit Volkov, Tel Aviv University
European Leo Baeck Lecture Series 2010
Veranstalter: Fritz Bauer Institut in Kooperation mit dem Leo Baeck Institute London und dem Jüdischen Museum Frankfurt am Main
Kontakt
Fritz Bauer Institut
Tel.: 069.798 322-37
info(at)fritz-bauer-institut.de