Fritz Bauer Institut

Audio/Video Archiv

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Audio-Aufzeichnungen und Video-Streams
von Vortragsveranstaltungen u.ä.


Audioaufzeichnung des Vortrags
von Prof. Dr. Frank Bajohr, München:
Reaktionen der Bevölkerung auf »Euthanasie« und Holocaust

Donnerstag, 24. November 2016
in der Goethe-Universität Frankfurt am Main

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Öffentlicher Vortrag im Rahmen der Tagung »Von der Euthanasie zum Holocaust – Parallelität oder Kausalität?«
Begrüßung: Dr. Jörg Osterloh

Eine gemeinsame Veranstaltung der Gedenkstätte Hadamar
und des Fritz Bauer Instituts

Abbildung
Prof. Dr. Frank Bajohr, © Werner Lott

Medienbox:
Audiomitschnitt Prof. Dr. Frank Bajohr – Flash Player
(Flash-Player, 50:32 Min., 47.392 KB)

Direktlink für Geräte ohne Flash-Player:
Audiomitschnitt Prof. Dr. Frank Bajohr – mp3
(mp3-audio, 50:32 Min., 47.392 KB)

Prof. Dr. Frank Bajohr ist der Wissenschaftliche Leiter des Zentrums für Holocaust-Studien am Institut für Zeitgeschichte in München.
Er hat zahlreiche Studien zur Geschichte des Holocaust, des Antisemitismus und der NS-Zeit verfasst und herausgegeben, darunter: Der Holocaust. Ergebnisse und neue Fragen der Forschung (Hrsg., mit Andrea Löw, 2015); Volksgemeinschaft. Neue Forschungen zur Gesellschaft des Nationalsozialismus (Hrsg., mit Michael Wildt, 2009) sowie Der Holocaust als offenes Geheimnis. Die Deutschen, die NS-Führung und die Alliierten (mit Dieter Pohl, 2006).

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Vortrag von Dr. Nicolas Berg, Frankfurt am Main/Leipzig:
Das Ich im Wir –
Anna Seghers, Victor Klemperer und Hans Mayer in der frühen DDR

Donnerstag, 19. November 2015, Goethe-Universität Frankfurt am Main
Audio-Aufzeichnung einer Veranstaltung im Rahmen der
»Gastprofessur für interdisziplinäre Holocaustforschung«

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mp3-audio (48:26 Min., 45.418 KB)

Abbildung
Dr. Nicolas Berg
© Werner Lott

Anna Seghers, Victor Klemperer und Hans Mayer wuchsen in jüdischen Familien auf, wurden aber in ihrer Kindheit und später beruflich und politisch verschieden sozialisiert. Die Nazizeit überlebten Seghers und Mayer im Exil; Klemperer protokollierte als geheimer Chronist das Verhalten der Menschen in der Diktatur und konnte mit seiner Frau Deportation und Tod knapp entrinnen. Nach 1945 hielten alle drei die Gründung der DDR für die bessere staatspolitische Antwort auf die vorangegangenen zwölf Jahre als die der BRD. Victor Klemperer suchte in Dresden einen Neuanfang, Seghers und Mayer wählten nach ihrer Rückkehr Ost-Berlin und Leipzig als neue Wirkstätten. Immer wieder sahen sie sich politisch und gesellschaftlich genötigt, ihre jüdischen Erfahrungen im neuen Gemeinwesen aufgehen zu lassen. In Tagebüchern, Briefen und Memoiren spricht sich aber zur gleichen Zeit bei allen eine andere Gedächtnisgrammatik aus, in der sich das Erinnerungs-Ich dem neuen Wir der Nachkriegsdeutschen verweigerte.

Dr. Nicolas Berg ist leitender Mitarbeiter am Simon Dubnow Institut für jüdische Geschichte und Kultur in Leipzig. Seine Dissertation an der Universität Freiburg wurde 2003 unter dem Titel Der Holocaust und die westdeutschen Historiker. Erforschung und Erinnerung im Wallstein Verlag veröffentlicht. Im laufenden Wintersemester 2015/16 hat Nicolas Berg die am Fritz Bauer Institut angesiedelte »Gastprofessur für interdisziplinäre Holocaustforschung« inne.

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Prof. Dr. Timothy Snyder, New Haven im Gespräch
mit Dr. Christoph Dieckmann, Fritz Bauer Institut:
Black Earth. Der Holocaust – und warum er sich wiederholen kann

Freitag, 16. Oktober 2015, Goethe-Universität Frankfurt am Main
Audio-Aufzeichnung des Gesprächs und der anschließenden Diskussion
mit dem Publikum.

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mp3-audio (89 Min., 83.475 KB)

Abbildung
Prof. Dr. Timothy Snyder (rechts)
Dr. Christoph Dieckmann (links)

In Timothy Snyders Darstellung und Interpretation der Shoah, der präzedenzlosen Ermordung von fast sechs Millionen europäischer Juden, werden viele unserer Vorannahmen, ja unser Erinnern in Frage gestellt. Auf der Basis seiner Analyse der Kernthemen der rassistischen und antisemitischen Vernichtungspolitik des »Dritten Reiches« – Politik und NS-Ideologie, »Lebensraum«, Krieg und Ökologie, Wissenschaft und Wahrheit, staatliche, rechtliche Strukturen und ihre Zerstörung – schlägt er ein angemesseneres Verständnis der Gründe und des Kontexts der Shoah vor. Erst eine genaue Kenntnis der komplexen Zusammenhänge werde es uns ermöglichen, so Snyder, künftige Warnzeichen rechtzeitig zu erkennen.

Timothy Snyder
lehrt osteuropäische Geschichte an der Yale University, er ist Permanent Fellow am Institut für die Wissenschaft vom Menschen in Wien. Für sein Buch Bloodlands. Europa zwischen Hitler und Stalin erhielt er u.a. 2012 den Leipziger Buchpreis zur Europäischen Verständigung und den Hannah-Arendt Preis. Für seine unkonventionellen Beiträge zur Geschichtswissenschaft wurde Snyder am 5. Oktober 2015 in Prag mit dem »Dagmar and Vaclav Havel Foundation Vision 97« Preis ausgezeichnet.

Publikation zur Veranstaltung
Timothy Snyder: Black Earth.
Der Holocaust und warum er sich wiederholen kann

Aus dem Englischen von Ulla Höber, Karl Heinz Siber und Andreas Wirthensohn
München: Verlag C.H.Beck, 2015, 488 S., mit 24 Karten, gebunden, € 29,95
ISBN 978-3-406-68414-2, auch als E-Book lieferbar

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Vortrag von Prof. em. Dr. Peter Pulzer, Oxford:
Zerbrochene Scheiben – Der Novemberpogrom in Deutschland nach 75 Jahren

Montag, 27. Januar 2014, Goethe-Universität Frankfurt am Main
Audio-Aufzeichnung der Vortragsveranstaltung anläßlich des
»Tag des Gedenkens an die Opfer des Nationalsozialismus«

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mp3-audio (49:45 Min., 46.648 KB)

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Prof. em. Dr. Peter Pulzer
Foto: Werner Lott

Eine gemeinsame Veranstaltung des Fritz Bauer Instituts
mit dem Präsidium der Goethe-Universität Frankfurt am Main.
Begrüßung: Prof. Dr. Tilman Allert und Prof. Dr. Raphael Gross

In der »Reichskristallnacht« fand zum ersten Mal seit der nationalsozialistischen Machtübernahme ein öffentlicher, vom Staat geförderter Terrorakt statt. Er bildete eine Eskalation der bis dahin unvollständigen Ausgrenzung der jüdischen Bevölkerung und sollte die Macht- und Rechtlosigkeit der Juden ihnen und der allgemeinen Bevölkerung veranschaulichen. Wie dieser Terrorakt in die Logik des Regimes passte und wie er im Inland und Ausland wahrgenommen wurde, bilden die Themen des Vortrags.

Prof. em. Dr. Peter Pulzer ist Historiker und Politikwissenschaftler. Er wurde 1929 in Wien geboren und floh 1939 mit seiner Familie nach Großbritannien. Pulzer promovierte 1960 an der University of Cambridge und war bis zu seiner Emeritierung Glad-stone Professor of Government an der University of Oxford und Fellow am All Souls College. Er ist Vorsitzender des Leo Baeck Institute, London.

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Vortrag von Prof. Dr. Norbert Frei:
Fritz Bauer, die Stadt und der Prozess. Mit der »Strafsache gegen Mulka u.a.« schrieb sich Frankfurt in die Erinnerungsgeschichte des Holocaust ein.

Dienstag, 19. November 2013, Kaisersaal im Frankfurter Römer
Audio-Aufzeichnung des Vortrags

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mp3-audio (60 Min., 41.794 KB)

»Fritz Bauer Lecture«
Festvortrag zum 50. Jahrestags des Frankfurter Auschwitz-Prozesses auf Einladung des Oberbürgermeisters der Stadt Frankfurt am Main und des Fritz Bauer Instituts.

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Prof. Dr. Norbert Frei / Foto: Werner Lott


Norbert Frei ist Professor für Neuere und Neueste Geschichte an der Friedrich-Schiller-Universität Jena und Leiter des Jena Center Geschichte des 20. Jahrhunderts. Er ist Autor zahlreicher Werke zur deutschen Geschichte im 20. Jahrhundert, darunter Der Führerstaat. Nationalsozialistische Herrschaft 1933 bis 1945 (Neuausgabe 2013) und Vergangenheitspolitik. Die Anfänge der Bundesrepublik und die NS-Vergangenheit (Neuausgabe 2012).

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hr2 Wissenswert
Hessische Gedenkstätten: Das Wollheim-Memorial

Hörfunksendung vom 28. Juni 2013

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... hr2 Audio-Podcast (14:49 Min.)

Der Frankfurter Norbert Wollheim verklagte die IG Farben auf Entschädigung für geleistete Zwangsarbeit in Auschwitz.
hr2 Hörfunkbeitrag zum Wollheim-Memorial auf dem Campus Westend der Goethe-Universität Frankfurt am Main.
Quelle: © hr, 28.06.2013

Website des Fritz Bauer Instituts zum Wollheim-Memorial:
www.wollheim-memorial.de

Foto: Norbert Wollheim Stele
© Werner Lott, 2013


Diskussion mit Dr. Wolfgang Kraushaar und Dr. Gerd Koenen:
»Wann endlich beginnt bei euch der Kampf gegen die heilige Kuh Israel?«
Über die antisemitischen Wurzeln des deutschen Terrorismus

Montag, 17. Juni 2013, Goethe-Universität Frankfurt am Main
Audio-Aufzeichnung der Diskussionsveranstaltung

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Audio-Aufzeichnung der Diskussion mit
Dr. Wolfgang Kraushaar und Dr. Gerd Koenen
Moderation: Prof. Dr. Werner Konitzer, Fritz Bauer Institut
mp3-audio (96 Min., 46.048 KB)

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Prof. Dr. Werner Konitzer, Dr. Gerd Koenen, Dr. Wolfgang Kraushaar (v. l. n. r.)
Foto: Werner Lott

Eine der opferreichsten Terrorwellen in Mitteleuropa seit dem Zweiten Weltkrieg ist bis heute ungeklärt und inzwischen nahezu vergessen. Innerhalb von nur elf Tagen im Februar 1970 gab es vier Terroraktionen, die alle in München ausgeführt oder dort organisiert wurden: eine blutige, wenn auch gescheiterte Flugzeugentführung auf dem Flughafen Riem, einen Brandanschlag auf das israelitische Gemeindehaus und Paketbombenattentate auf zwei Verkehrsflugzeuge, von denen das eine notlanden konnte, während das andere abstürzte und alle an Bord in den Tod riss. Insgesamt fielen 55 Menschen dem Terror zum Opfer, der in erster Linie auf Israelis und Juden zielte. Wolfgang Kraushaar präsentiert Ergebnisse, die auch die 68er-Bewegung in neuem Licht erscheinen lassen, und diskutiert sie mit Gerd Koenen, selbst Buchautor zum deutschen Terrorismus der 1970er Jahre.

Dr. Wolfgang Kraushaar
ist Politikwissenschaftler und seit 1987 am Hamburger Institut für Sozialforschung. Er gab unter anderem die Protestchronik heraus, in der die Geschichte der Protestbewegungen in der frühen Bundesrepublik dokumentiert wird. Seine Veröffentlichungen über antisemitische Strömungen in der 68er Bewegung, vor allem sein Buch Die Bombe im jüdischen Gemeindehaus, 2005 in den Hamburger Editionen erschienen, trugen zu einer kritischen Revision des Erinnerungsbildes an diese Bewegung maßgeblich bei. Zuletzt erschienen: Wolfgang Kraushaar, »Wann endlich beginnt bei euch der Kampf gegen die heilige Kuh Israel?« München 1970: über die antisemitischen Wurzeln des deutschen Terrorismus, Reinbek bei Hamburg: Rowohlt Verlag, 2013, 880 S., € 34,95.

Dr. Gerd Koenen
ist Historiker und Politikwissenschaftler, wohnhaft in Frankfurt am Main. In den späten sechziger und siebziger Jahren war er Aktivist beim SDS, später Verlagslektor und Journalist. Für Lew Kopelew arbeitete er zeitweise als wissenschaftlicher Mitarbeiter. 2003 erschien von ihm bei Kiepenheuer und Witsch das historisch-biographische Buch Vesper, Enssling, Baader. Urszenen des deutschen Terrorismus, das später unter dem Titel Wer wenn nicht wir verfilmt wurde.

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Vortrag von Prof. Dr. Yehuda Bauer, Jerusalem
Der Tod des Schtetls

Donnerstag, 6. Juni 2013, Goethe-Universität Frankfurt am Main
Audio-Aufzeichnung der Vortragsveranstaltung

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Vortrag von Prof. Dr. Yehuda Bauer
Begrüßung: Dr. Christoph Dieckmann
mp3-audio (66:12 Min., 31.041 KB)

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Prof. Dr. Yehuda Bauer
Foto: Werner Lott

Das Schtetl war »eine kleine Civitas Dei«, wie Manès Sperber schrieb, ein untergegangenes Paradies, ein ausgelöschter Sehnsuchtsort. In den »Städtlein« Galiziens, Weißrusslands und der Ukraine lebten die Juden wie aus der Zeit gefallen: in bitterster Armut, größter Religiosität und in der Tradition der Vorfahren, aber ohne den Druck zur Assimilation wie im übrigen Europa. Pogrome bedrohten das Schtetl schon im 19. Jahrhundert, doch erst die Nazis vernichteten im Zweiten Weltkrieg die Schtetl und ihre Einwohner.
Yehuda Bauer, der große Erforscher der Shoah, erzählt ohne Verklärung von den Lebensumständen im Schtetl, von den sozialen Widersprüchen, den Schicksalen Einzelner. Anhand einer Reihe von Orten zeigt er die Umstände der Auslöschung nach dem Einmarsch der Deutschen auf. Er beschreibt die verzweifelten Rettungsversuche, die Flucht in die Wälder und den jüdischen Widerstand.

Yehuda Bauer ist Professor für Holocaust Studies am Avraham Harman Institute for Contemporary Jewry an der Hebräischen Universität in Jerusalem. Er ist einer der bedeutendsten Holocaustforscher weltweit und hat diese wissenschaftliche Disziplin mit begründet. Er war Mitherausgeber der Zeitschrift Holocaust and Genocide Studies und Mitglied des Beirats der Encyclopedia of the Holocaust, die 1990 von Yad Vashem herausgegeben wurde. Er ist Autor zahlreicher Bücher und Publikationen.
Auf Deutsch erschien kürzlich: Yehuda Bauer, Der Tod des Schtetls, aus dem Englischen von Klaus Binder, 364 S., € 24,95, Berlin: Jüdischer Verlag im Suhrkamp Verlag, 2013.

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Überreichung des Ignatz Bubis-Preis für Verständigung
an das Fritz Bauer Institut

Donnerstag, 2. Mai 2013, Paulskirche zu Frankfurt am Main
Audio-Aufzeichnung der Laudatio von Prof. Dr. Dan Diner

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Laudatio von Prof. Dr. Dan Diner
mp3-audio (25:34 Min., 32 kbit/s, 35.968 KB)

Neben der Laudatio von Prof. Dr. Dan Diner ist auch der komplette Audio-Mitschnitt der Veranstaltung abrufbar.

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Raphael Gross und Peter Feldmann.
Foto: Dorothee Becker


Veranstaltungsablauf der Preisverleihung


Musikalische Einleitung: Roland Horn, Cello
(Mitglied des Orchesters der Oper Frankfurt)
Johann Sebastian Bach (1685–1750)
Suite Nr. 2 in d-Moll BWV 1008
Praeludium
Gigue

Begrüßung: Peter Feldmann
Oberbürgermeister der Stadt Frankfurt am Main

Laudatio: Prof. Dr. Dan Diner
Direktor des Simon-Dubnow-Instituts für jüdische Geschichte und Kultur an der Universität Leipzig und Professor an der Hebräischen Universität Jerusalem

Überreichung des Ignatz Bubis-Preises 2013

Dankesworte: Prof. Dr. Raphael Gross
Direktor des Fritz Bauer Instituts

Musikalischer Ausklang: Roland Horn, Cello
(Mitglied des Orchesters der Oper Frankfurt am Main)
Johann Sebastian Bach (1685–1750)
Suite Nr. 3 in C-Dur BWV 1009
Praeludium
Bourée

Mit der Verleihung des Ignatz Bubis-Preises für Verständigung ehrt die Stadt Frankfurt am Main das Lebenswerk und die Persönlichkeit von Ignatz Bubis, des ehemaligen Vorsitzenden des Zentralrates der Juden in Deutschland. Die Verleihung ist darüber hinaus Ausdruck der Verpflichtung der Stadt Frankfurt am Main, für die von Ignatz Bubis verkörperten Werte einzutreten. Bisherige Preisträger sind: Wolfgang Thierse, Präsident des Deutschen Bundestages (2001); Prof. Dr. Franz Kamphaus, Bischof von Limburg (2004); Dr. Walter Wallmann, Oberbürgermeister a. D. (2007); Trude Simonsohn, Holocaust-Überlebende und Sozialarbeiterin (2010).

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hr2 Kultur: Das aktuelle Kulturgespräch
Zu Gast: Werner Konitzer, Fritz Bauer Institut

Zum 70. Jahrestag des Warschauer Ghetto-Aufstands
Hörfunksendung vom 18. April 2013

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... mp3-stream (23:24 Min., 2.172 kb)

In diesen Tagen jährt sich der Aufstand im Warschauer Ghetto zum 70. Mal. Jüdische Gefangene erhoben sich 1943 gegen deutsche Soldaten, vergebens. Es gibt zahlreiche Berichte von damals, Fotos und Akten. Wie aber kann man der heutigen Generation vermitteln, was damals geschah? Werner Konitzer vom Fritz Bauer Institut hat sich intensiv mit Erinnerung und moralischer Auseinandersetzung mit dem Holocaust beschäftigt.
Quelle: © hr, 18.04.2013

Foto: Prof. Dr. Werner Konitzer
© Werner Lott


SWR2 Zeitgenossen:
Der Schweizer Historiker Raphael Gross
im Gespräch mit Jochanan Shelliem

Sendung vom Samstag, 16. März 2013, 17.05 bis 17.50 Uhr

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... mp3-stream (44:16 Min., 221.257 kb)

Prof. Dr. Raphael Gross,
Direktor des Jüdischen Museums Frankfurt am Main, Leiter des Fritz Bauer Instituts und des Leo Baeck Instituts in London, berichtet von seinen ersten Arbeiten in der Schweiz, als er mit dem Schweizer Rechtsanwalt Marc Richter jüdische Flüchtlinge, die zur Zeit des Dritten Reiches an der Schweizer Grenze abgewiesen wurden, vor Gericht vertrat. Nach seiner Zeit als Assistent an der Ruhruniversität bei Prof. Norbert Frey und seiner Dissertation über den Antisemitismus von Carl Schmitt ging der Historiker nach Sussex, übernahm 2001 die Leitung des Leo Baeck Instituts, 2004 das Centre for German Jewish Studies, bevor er 2006 begann, das Jüdische Museum in Frankfurt am Main mit sanfter Hand zu ordnen. 2012 gelang es ihm, das Baseler Archiv der Familie von Anne Frank als Dauerleihgabe an den Main zu bringen und die Ausstellungsfläche durch einen Neubau des Jüdischen Museums zu verdoppeln, der 2014 bezogen wird. Ein ruhiger, ein umsichtiger, ein kluger Netzarbeiter stellt sich vor.

Quelle: © swr2, 16.03.2013


Vortrag von Prof. Dr. Norbert Frei:
Terror und Traum: Die nationalsozialistische Volksgemeinschaft

Montag, 28. Januar 2013, Goethe-Universität Frankfurt am Main
Audio-Aufzeichnung des Vortrags von Norbert Frei

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Vortrag von Prof. Dr. Norbert Frei
mp3-audio (83 Min., 32 kbit/s, 38.887 KB)
Der Audio-Mitschnitt der Veranstaltung ist sowohl in vier direkt anwählbaren Segmenten aufrufbar (die beiden Begrüßungsansprachen / der Vortrag / die anschließende Diskussion), als auch als Komplettaufzeichnung.

Begrüßung:
Prof. Dr. Dr. Matthias Lutz-Bachmann (Vizepräsident der Goethe-Universität Frankfurt am Main)
Prof. Dr. Raphael Gross
(Direktor des Fritz Bauer Instituts, des Jüdischen Museums Frankfurt am Main und des Leo Baeck Institute London)

Gemeinsame Veranstaltung des Fritz Bauer Instituts und des Präsidiums der Goethe-Universität Frankfurt zum Tag des Gedenkens für die Opfer des Nationalsozialismus

Kaum eine Diskussion über die Geschichte des »Dritten Reiches« kommt heutzutage ohne den Hinweis auf die »Volksgemeinschaft« aus. Noch vor einem Jahrzehnt hingegen galt der Begriff, obgleich in der NS-Zeit stark präsent und gebraucht, vielen Historikern und Zeitgenossen als bloße Propagandaformel. Der Vortrag erörtert die Geschichte des Begriffs, seine Bedeutung für eine erfahrungsgeschichtlich gehaltvolle Historiographie der NS-Zeit, aber auch seine analytischen Grenzen. Gefragt werden soll schließlich nach den Gründen und den Begleiterscheinung der gegenwärtigen Konjunktur der »Volksgemeinschafts«-Forschung.

Prof. Dr. Norbert Frei ist Inhaber des Lehrstuhls für Neuere und Neueste Geschichte an der Friedrich-Schiller-Universität Jena und Leiter des Jena Center Geschichte des 20. Jahrhunderts.
Veröffentlichungen u.a.: Der Führerstaat. Nationalsozialistische Herrschaft 1933 bis 1945, München 1987; Vergangenheitspolitik. Die Anfänge der Bundesrepublik und die NS-Vergangenheit, München 1996; 1945 und wir. Das Dritte Reich im Bewußtsein der Deutschen, München 2005; 1968. Jugendrevolte und globaler Protest, München 2008; (mit R. Ahrens, J. Osterloh, T. Schanetzky) Flick. Der Konzern, die Familie, die Macht, München 2009; (mit E. Conze, P. Hayes, M. Zimmermann): Das Amt und die Vergangenheit. Deutsche Diplomaten im Dritten Reich und in der Bundesrepublik. München 2010.

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Matthias Lutz-Bachmann, Raphael Gross, Norbert Frei
Foto: © Werner Lott


Prof. Dr. Moshe Zuckermann:
Israel, BRD und die Springer-Medien.
Anmerkungen zur westdeutschen Nachkriegszeit

Montag, 7. Mai 2012, Goethe-Universität Frankfurt am Main
Audio-Aufzeichnung des Vortrags von Moshe Zuckermann

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Vortrag von Moshe Zuckermann
mp3-audio (45 Min., 64 kbit/s, 20.923 KB)

Vortrag im Rahmen des Begleitprogramms der Ausstellung
»Bild dir dein Volk! Axel Springer und die Juden«
(15. März bis 29. Juli 2012 im Jüdischen Museum Frankfurt)

Das Verhältnis zwischen der alten Bundesrepublik und Israel war in der Nachkriegszeit primär durch die Shoah-Erinnerung kodiert. Im restaurativen Klima der Adenauer-Ära der 1950er Jahre manifestierte sich das vornehmlich in der Materialisierung der Sühne durch die Wiedergutmachungsabkommen von 1952. Die 1960er Jahre zeichneten sich durch eine zunehmende Hinterfragung der jüngsten deutschen Vergangenheit aus. Diese wurde durch die linken Intellektuellen zum Topos erhoben. Zugleich zeichnete sich aber auch die Gesinnung dieser Intelligenz durch eine kritische Einstellung zu Israels Politik nach 1967. Axel Springers mediale Praxis stand im Schnittpunkt dieser Koordinaten: Zum einen eine vorbehaltlose Solidarität mit Israel, zum anderen eine damit einhergehende Attacke ebendieser kritischen Intelligenz. Die politische Kultur der BRD wurde weitgehend von diesen Spannungsfeldern geprägt.

Prof. Dr. Moshe Zuckermann ist Soziologe und Professor für Geschichte und Philosophie an der Universität Tel Aviv.

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Moshe Zuckermann auf Einladung des Fritz Bauer Instituts und des Jüdischen Museums Frankfurt in der Goethe-Universität Frankfurt am Main.
Foto: © Werner Lott


Lecture by Prof. Dr. John S. Friedman:
The End of Living Memory – A documentary on the trial of John Demjanjuk

Mittwoch, 1. Juni 2011, Goethe-Universität Frankfurt am Main
Audio-Aufzeichnung des Vortrags in englischer Sprache.

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Lecture by John S. Friedman
mp3-audio (42 Min., 64 kbit/s, 19.519 KB)

The trial of John Demjanjuk has brought partial closure to the survivors of Sobibor and the families of those who perished. But it has also raised new and highlighted old questions about the post-Holocaust history of Germany and the Soviet Union as well as about the role of the United States in bringing Nazi war criminals to justice. With the last of the living survivors and perpetrators, what challenges are posed in making a documentary film about the so-called last Nazi trial? Most important, how will the trial shape the legacy of the Holocaust and what impact – legal and otherwise – might it have on future prosecutions of crimes of genocide?

John S. Friedman is Associate Professor of Media and Communications/American Studies at State University of New York, College at Old Westbury. Prior to this the historian and scientist of comparative literature was fellow, guest lecturer and assistant professor at several universities. In 1985 to 1989 he was the producer of the film »Hotel Terminus: The Life and Times of Klaus Barbie« which received the Academy Award in 1989 for best documentary feature and the 1988 International Critics Prize at the Cannes Film Festival for Best Picture. In 1996 to 2002 he was co-producer/director of  »Stealing the Fire«, a ninety minute documentary about Karl-Heinz Schaab, Saddam Hussein’s top nuclear spy. He is author of several books. His latest production, »The End of Living Memoy«, is a ninety minute documentary on the trial in Germany of John Demjanjuk.

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Prof. Dr. John S. Friedman im Gespräch mit Prof. Dr. Vinzenz Hediger, (Filmwissenschaftler)
und Prof. Dr. Cornelius Nestler (Nebenklagevertreter im Strafprozess gegen John Demjanjuk)
Foto: © Werner Lott


Gabriel Bach, Vertreter der Anklage:
Ein Zeitzeuge des Jerusalemer Eichmann-Prozesses im Gespräch

Gespräch im Rahmen der Tagung des Fritz Bauer Instituts:
»Gerechtigkeit in Jerusalem« – Zum 50. Jahrestags des Eichmann-Prozesses
Montag, 11. April 2011, Goethe-Universität Frankfurt am Main

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Gespräch mit Gabriel Bach
mp3-audio (75 Min., 64 kbit/s, 34.905 KB)

Gabriel Bach, geboren am 13. März 1927 in Halberstadt, israelischer Jurist und stellvertretender Ankläger im Jerusalemer Prozess gegen Adolf Eichmann, von 1982 bis zu seiner Pensionierung im Jahr 1997 Richter am Obersten Gerichtshof in Israel. (Foto: Gabriel Bach, © Werner Lott)

Zur Tagung »Gerechtigkeit in Jerusalem«:
Aus Anlass des 50. Jahrestags des Jerusalemer Eichmann-Prozesses veranstaltete das Fritz Bauer Institut die zweitägige Tagung »Gerechtigkeit in Jerusalem«. Die Veranstaltung wurde gefördert durchden Arbeitskreis selbständiger Kulturinstitute e.V. (AsKI), Bonn.
In den Tagungsbeiträgen wurde nicht an erster Stelle die Funktion Eichmanns im NS-Vernichtungsprozess behandelt, vielmehr stand die Bedeutung des Prozesses für die israelische und die deutsche Gesellschaft im Zentrum der Debatte. Beleuchtet wurden sowohl die Umstände, die das Verfahren begleiteten, als auch die Außenwirkung, die die Anklagevertretung, die Verteidigung und die Verteidigungsstrategie des Angeklagten Eichmann – der sich im Gerichtssaal bewusst inszenierte – hatten.
Die Ergreifung Eichmanns durch den israelischen Geheimdienst Mossad erfolgte nach Informationen, die der hessische Generalstaatsanwalt Fritz Bauer von einem in Argentinien lebenden jüdischen Emigranten und Dachau-Überlebenden erhalten und an israelische Stellen weitergegeben hatte. Bauer schaltete weder die bundesdeutsche Justiz noch diplomatische Stellen im In- und Ausland ein, weil er erhebliche Zweifel am Ahndungswillen der Justiz und am Aufklärungsinteresse Bonns hatte.
Die israelische Staatsführung unter David Ben Gurion nahm die Gelegenheit wahr, in einem großen Prozess das lange in Israel vorherrschende Schweigen über die Shoah zu brechen und die israelische Gesellschaft und die Welt über das von Deutschen und ihren Helfershelfern verübte Menschheitsverbrechen aufzuklären.

Referenten der Tagung:
Prof. Dr. Hanna Yablonka, Ben-Gurion-University, Beer Sheva
Univ. Doz. Dr. Hans Safrian, Institut für Zeitgeschichte, Universität Wien
Dr. Bettina Stangneth, Philosophin, Hamburg
Dr. Ruth Bettina Birn, Historikerin, Den Haag
Lisa Hauff, Stiftung Topographie des Terrors, Berlin
Willi Winkler, Süddeutsche Zeitung, Hamburg
Gabriel Bach, stellvertretender Ankläger im Prozess gegen Adolf Eichmann

... Veranstaltungsfolder (pdf-Datei)


Das Unverstehbare verstehen – Der Holocaust und die Rechtsgeschichte
Audio-Mitschnitt des Vortrags von Prof. Dr. Michael Stolleis

Vortrag im Rahmen der Veranstaltungsreihe
»Tag des Gedenkens an die Opfer des Nationalsozialismus«
Donnerstag, 27. Januar 2011, Goethe-Universität Frankfurt am Main

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Vortrag von Michael Stolleis
mp3-audio (50 Min., 64 kbit/s, 23.520 KB)

Michael Stolleis, Prof. em. Dr. Dr. h.c. mult., geb. am 20. Juli 1941 in Ludwigshafen am Rhein, ist ein deutscher Jurist und Rechtshistoriker. Er studierte Rechtswissenschaften, Germanistik und Kunstgeschichte in Heidelberg und Würzburg. Seine Promotion erfolgte 1967 in München bei Sten Gagnér, 1965 und 1969 erwarb er zwei juristische Staatexamina. 1973 habilitierte er sich in München für die Fächer Staats- und Verwaltungsrecht, Neuere Rechtsgeschichte und Kirchenrecht. Ein Jahr darauf wurde er auf eine Professur an der Goethe-Universität Frankfurt berufen. 1991 erhielt er den renommierten Gottfried-Wilhelm-Leibniz-Preis der Deutschen Forschungsgemeinschaft. Im selben Jahr wurde er Direktor des Max-Planck-Instituts für europäische Rechtsgeschichte (MPIER) in Frankfurt am Main. 2006 wurde er als Professor an der Goethe-Universität und als Direktor des MPIER emeritiert, übernahm jedoch von September 2007 bis Ende 2009 wieder die kommissarische Leitung. Er ist Mitglied zahlreicher in- und ausländischer wissenschaftlicher Akademien und Mitherausgeber verschiedener Schriftenreihen und Zeitschriften. Seine Hauptarbeitsgebiete liegen in den Bereichen Öffentliches Recht (Sozialrecht), Juristische Zeitgeschichte und Neuere Rechtsgeschichte, insbesondere die Wissenschaftsgeschichte des öffentlichen Rechts). Für sein Lebenswerk in Forschung und Lehre sowie vorbildliches ehrenamtliches Engagement wurde ihm am 5. Mai 2010 das Bundesverdienstkreuz I. Klasse verliehen.


Simon Wiesenthal. Die Biographie
Audio-Mitschnitt des Vortrags von Tom Segev

28. Oktober 2010, Neues Hörsaalzentrum auf dem Campus Westend
der Goethe-Universität Frankfurt am Main

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Vortrag von Tom Segev
mp3-audio (112 Min., 64 kbit/s, 52.236 KB)

Am 28. Oktober 2010 war der israelische Historiker und Journalist Tom Segev auf Einladung des Fritz Bauer Instituts in Frankfurt am Main zu Gast. Im Hörsaalzentrum auf dem Campus Westend der Goethe-Universität hielt er einen Vortrag zu seiner Biographie Simon Wiesenthals.
Begrüßung und Moderation: Prof. Dr. Raphael Gross.

Vom Tag seiner Befreiung aus dem Konzentrationslager Mauthausen an machte Simon Wiesenthal (1908–2005) es sich zur Lebensaufgabe, NS-Verbrecher aufzuspüren und vor Gericht zu bringen. Fünf Jahre nach seinem Tod legt nun der bekannte Historiker und Journalist Tom Segev die erste aus Originalquellen erarbeitete Biographie dieser Jahrhundertgestalt vor, enthüllt zahlreiche bisher unbekannte Tatsachen und erzählt eindrucksvoll das Leben des »Nazi-Jägers«, der zeitlebens selbst auch ein Verfolgter blieb.
Als Simon Wiesenthal im Alter von 97 Jahren in Wien starb, betrauerte die Welt einen unermüdlichen Kämpfer gegen das Böse. Hollywood verklärte ihn als Helden, gleichwohl hatte er zeit seines Lebens auch Ablehnung und Anfeindungen erfahren, viele sahen in ihm einen unversöhnlichen Störenfried. Er entfachte die Phantasie von Menschen auf der ganzen Welt, fesselte und beängstigte sie, belastete ihr Gewissen und verlieh ihnen doch einen tröstlichen Glauben an das Gute.
Anhand von zahlreichen Briefen, Geheimdienstdossiers und anderen, bislang unbekannten Quellen zeichnet Tom Segev in seinem Buch die faszinierende Biographie Simon Wiesenthals nach: Die höchst lebendige und spannende Lebensgeschichte eines überaus mutigen Mannes, der eine Reihe atemberaubender Aktionen initiierte und dabei fast ganz auf sich gestellt arbeitete, in einer kleinen Wohnung zwischen hohen Stapeln alter Zeitungen und vergilbter Karteikarten.

Tom Segev ist Historiker und Journalist und gilt als einer der profiliertesten Publizisten Israels. Er ist regelmäßig als Kolumnist für die linksliberale Tageszeitung Haaretz tätig. In Deutschland wurde er durch sein Buch Die siebte Million. Der Holocaust und Israels Politik der Erinnerung (1995) bekannt. Für Es war einmal ein Palästina. Juden und Araber vor der Staatsgründung Israels (2005) wurde er mit dem National Jewish Book Award ausgezeichnet. Zuletzt sind erschienen: 1967. Israels zweite Geburt (2007) und Die ersten Israelis. Die Anfänge des jüdischen Staates (2008).

Tom Segev, Simon Wiesenthal. Die Biographie
Aus dem Hebräischen von Markus Lemke
München: Siedler Verlag, 2010, 576 S., mit Abb., € 29,95


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